Gladbacher Stadtmeisterschaft: Favorit Mennrath scheitert im Halbfinale

Stadtmeisterschaft: Die Favoriten taten sich schwer : Marco Yilmaz lässt den PSV endgültig jubeln

Beide Halbfinal-Spiele gehen in der Jahnhalle in die Verlängerung. Der Polizei SV überrascht.

Sowohl der Landesligist 1.FC Mönchengladbach, der es mit dem A-Ligisten Hardt zu tun hattem, als auch Victoria Mennrath als Bezirksliga-Vertreter gegen den klassentieferen Polizei SV waren in den beiden Halbfinal-Begegnungen aufgrund ihrer Ligazugehörigkeit leicht favorisiert.

Doch Favorit zu sein ist nicht gleichbedeutend einer Finalteilnahme. Das bekamen insbesondere die Mennrather zu spüren, deren Titelträume der PSV platzen ließ. Und auch der FC musste sich mächtig strecken, bevor der sich für das Endspiel qualifizieren konnte.

Robin Wolf mit seinen beiden Toren in der dritten und achten Minute brachte den FC standesgemäß in Führung. Doch die Westender ließen den SC Hardt durch Kevin Adrovic (7.) und Thomas Coenen (13.) zum Ausgleich kommen.

Somit mussten beide Teams in die fünfminütige Verlängerung. Hier hatte das jüngste Team der Stadtmeisterschaft (Durchschnittsalter lag beim 1.FC bei 21,06 Jahren) letztlich noch etliche Körner mehr und zog durch die Treffer von Gero Wolters (17.), Georgios Athanasiadis (18.) und erneut Wolf (20.) ins Endspiel ein.

Ungewohnt zurückhaltend war die PSV-Anhängerschaft im bisherigen Turnierverlauf. Doch mit der Führung von Steffen Ferfers in der achten Minute des Halbfinales war es mit der Ruhe im Polizei-Lager vorbei. Auch der Ausgleich durch Mennraths Malte Renner drei Minuten nach der Polizei-Führung tat der Stimmung keinen Abbruch. Endgültig Kopf stand die Halle spätestens nach den beiden Toren von Rico Gomann (16.) und Christian Saarsoo (18.). Die Hoffnung auf Mennrather Seite erhielt durch den Anschlusstreffer von Jonah Tiskens in der Schlussminute neue Nahrung auf ein wundersames Comeback. Doch PSV-Neuzugang Marco Yilmaz machte diese Hoffnung fast mit der Schlusssirene endgültig zunichte, als der das entscheidende 4:2 erzielte.

Ausgelassen feierten die PSV-Spieler samt Trainer- und Betreuerteam den Finaleinzug und bedankten sich schließlich mit einer Welle bei den Fans.