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Lokalsport: Giesenkirchen hat derzeit viele Fans

Lokalsport : Giesenkirchen hat derzeit viele Fans

Die DJK/VfL muss zum Ausnahmeteam St. Tönis und kann dort den Spitzenkampf offen gestalten.

Alle drücken Giesenkirchen am Wochenende die Daumen, besonders fest in Mennrath und beim Rheydter SV. Sie gehören wie Giesenkirchen zu den Verfolgern von Spitzenreiter St. Tönis, der in den vergangenen Wochen keine Schwächen zeigte. Ein Punktgewinn, egal ob mit Remis oder Sieg, würde das Rennen um die Tabellenführung gegen Ende der Hinrunde noch mal spannend machen.

"Wir freuen uns auf Sonntag. Was will man mehr, als am Top-Spiel der Liga beteiligt zu sein? Sportlich gibt es nichts Schöneres. Wir freuen uns alle auf diese Chance, die uns da geboten wird", sagt Giesenkirchens Trainer Volker Hansen. Ihm und seinem Co-Trainer Erhan Kuralay ist die Neuformierung der Giesenkirchener Mannschaft, die nach der vorigen Saison schon einige wichtige Spieler verloren hat, bestens gelungen. Giesenkirchen gehört wieder zu den Spitzenmannschaften, steht auf Platz vier und kann nun testen, inwieweit man sich beim Ausnahmeteam von St. Tönis (14.30) aus der Affäre ziehen kann.

Giesenkirchen verfügt über die beste Abwehr der Liga (13 Gegentor), St. Tönis hat mit 53 Toren den besten Angriff. "Der Druck ist auf jeden Fall bei St. Tönis. Wir wollen gerne oben dabei bleiben und die Liga weiter spannend halten. Wir werden in diesem Spiel auch sehen, wie weit wir uns schon entwickelt haben", sagt Hansen.

Für Druck auf St.Tönis will der RSV am Samstag (19.30) gegen Willich sorgen. "Willich hat vor zwei Wochen in Mennrath gewonnen. Wir sind gewarnt, planen aber als Favorit drei Punkte ein", sagt Spielertrainer René Schnitzler. Als Giesenkirchener drückt er dem Klub, in dem er als Jugendlicher angefangen hat, immer die Daumen. Mit einem Sieg könnte der RSV zumindest wieder bis zum nächsten Nachmittag die Tabellenführung übernehmen. St. Tönis bräuchte dann einen Sieg, um den RSV wieder abzulösen.

Zumindest am Sonntag wird es auch in Mennrath viele vorübergehende Giesenkirchen-Fans geben. Bei der Victoria hofft man wie beim RSV, dass St. Tönis straucheln wird. "Wir haben außerdem vor eigenem Publikum nach der Niederlage gegen Willich einiges gut zu machen", sagt Trainer Simon Netten. Er ist sicher, dass seine Mannschaft gegen Kaldenkirchen (15 Uhr) wie am vergangenen Sonntag beim 3:0 in Gnadental den spielerischen Aufwärtstrend unter Beweis stellen wird.

Lürrips neuer Trainer Bekim Kastrati hat das Glück, dass zu seinem Einstand in Brüggen (14.30) gleich fünf Spieler wieder zur Verfügung stehen, die zuletzt verletzt fehlten. Allerdings muss er auf Torwart Tim Bekkers verzichten, der rotgesperrt ist. Für ihn wird der Sportliche Leiter Marc Ferfers spielen, der zuletzt als Mittelstürmer erfolgreich ausgeholfen hat. Bereits gestern Abend spielte die Reserve des 1.FC in Dilkrath und verlor 2:3.

(RP)