Tennis: GHTC weint nicht um verpassten Aufstieg

Tennis : GHTC weint nicht um verpassten Aufstieg

Statt Aufstiegsplatz zwei "nur" Vierter: Am Ende ist der GHTC in der Zweiten Herren-Bundesliga doch etwas abgesackt.

Der 3:6-Niederlage vom Freitag in München-Großhesselohe folgte am Sonntag eine 2:7-Schlappe in Pforzheim, die die Rest-Aufstiegschance zunichte machte. Dennoch ist Henrik Schmidt, Vorsitzendes und Teamchef des GHTC, nicht unzufrieden: "Als Aufsteiger haben wir uns gut geschlagen, hätten sogar einen Aufstiegsplatz schaffen können."

Und die Diskussion mit der Mannschaft kann sich der Vorsitzende nun ersparen. Er muss nicht, wie er befürchtet hatte, "die halbe Mannschaft rauswerfen, um uns für die Erste Liga zu rüsten". Sondern er will nun für die nächste Saison auf ein Team setzen, bei dem die jetzt aktuellen Spieler bleiben, aber noch durch zwei aus der Erstliga-Mannschaft der Herren 30 ergänzt werden sollen: "Hollands Meister Jasper Smit und der Belgier Dick Norman, der im Doppel auf Platz 40 der Weltrangliste steht, werden spielen."

Es ist nicht mehr so glatt gelaufen wie zuvor, wo der GHTC nur gegen den hoch überlegenen Meister Bremerhaven verloren hatte. "In Großhesselohe und jetzt in Pforzheim hatten wir ein wenig Pech. Beide Male hätten wir in den Einzeln ein 3:3 statt 2:4 holen und dann die Doppel anders aufstellen können", sagte Henrik Schmidt.

Nach dem 3:6 in München war zwar immer noch die Chance da, mit einem Sieg in Pforzheim auf den Aufstiegs-berechtigten zweiten Tabellenplatz zu kommen. Doch so ganz waren die Gladbacher dann wohl doch nicht davon überzeugt, zum zweiten Mal in Folge aufzusteigen. Dustin Brown, die Nummer eins, bekam die Freigabe für ein paar Tage mit seiner Freundin, ehe er in Richtung US Open nach Amerika fliegt. Und Sebastian Rieschik, die Nummer zwei, durfte am Sontag seine Rückenverletzung auskurieren.

"Rücken" hatte dann in Pforzheim auch Morgan Phillips, der sich im Einzel verletzte, im Match Tiebreak verlor und auch im Doppel beeinträchtigt war. So holten nur Mark de Jong und Malte Stropp jeweils einen Punkt. Am Ende standen das 2:7 und der vierte Platz — über den Henrik Schmidt nicht weinen kann.

(RP)