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GHTC-Herren peilen nächsten Sieg im Aufstiegsrennen an

Hockey : Erst siegen, dann mit den Fans feiern

Die Hockeyherren des GHTC empfangen am Samstag Kahlenberg – eine Pflichtaufgabe im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga, findet Trainer Marcus Küppers. Im Anschluss gibt es traditionell Bier und Pizza mit den Anhängern.

Es ist mittlerweile zur schönen Tradition geworden: Immer, wenn die Hockeyherren des Gladbacher HTC ihr letztes Heimspiel in einem Jahr absolvieren, dann wird es im GHTC-Sportsdome voll. Vor allen Dingen wegen sportlicher Aspekte, aber auch deshalb, weil sich die Gladbacher für den letzten Auftritt im Dezember immer etwas Besonderes ausdenken. Unter dem Motto „Black-Red-Saturday“ stehen eine Reihe von Highlights auf dem Programm.

Im Mittelpunkt steht am Samstag um 17 Uhr in erster Linie das GHTC-Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den Kahlenberger HTC. Vorher gibt es ab 12 Uhr Jugendturniere, um 16.15 Uhr eine Autogrammstunde mit den Hockey-Nationalspielern Tom und Mats Grambusch, ehe das Zweitliga-Team ab 19 Uhr seine Fans und Zuschauer im Clubhaus zu Pizza und Bier einlädt.

Davor wollen die Gladbacher Herren, die sich selbst „First XI“ nennen, einen weiteren Sieg einfahren und sich damit im Rennen in Richtung anvisiertem Bundesliga-Aufstieg in Stellung bringen. Entsprechend siegessicher gibt sich Trainer Marcus Küpppers: „Die Mülheimer sind schwer zu einschätzen, weil es nach dem Abstieg aus der Ersten Liga einen Umbruch gegeben hat. Dennoch sehe ich uns in der Breite des Kaders besser aufgestellt. Alleine deshalb ist das Spiel für uns eine Pflichtaufgabe, die wir mit drei Punkten abschließen sollten“, sagt Küppers.

  • Trainer Marcus Küppers (kniend) kassierte mit
    Hockey : GHTC verpasst die große Chance
  • Gladbacher Hockey-Torjäger: Paul Tenckhoff (schwarzer Dress)
    Hockey : Tenckhoff trifft viermal für den GHTC
  • Der Gladbacher HTC marschiert in der
    Hockey : GHTC hält sich weiter schadlos

Um erfolgreich zu sein, müssen die Gladbacher vor allem in der Offensive zulegen. Mit nur zwei Toren im kompletten Spiel, wie zuletzt bei SW Köln, wird der GHTC nicht weit kommen „30 gute Minuten werden definitiv nicht reichen. Wir müssen 60 Minuten hellwach sein und unsere Leistung abrufen. Das gilt für den ganzen Kader“, sagt Küppers, der sich unter der Woche gar nicht groß mit der Tabellensituation und dem einen Punkt Rückstand auf Köln beschäftigte, sondern sich mit seinem Team intensiv auf die nächste Aufgabe vorbereitete: „Wir haben sehr gut trainiert und sind mehrfach die Dinge durchgegangen, an denen wir arbeiten müssen. Dabei zählte nur das Spiel gegen den KHTC. Auf die Tabelle können wir meinetwegen über die Weihnachtstage schauen“, sagt Küppers.

Nicht mit dabei ist am Samstag Youngster Luca Lindner, der schon das vergangene Doppelwochenende krankheitsbedingt verpasste und nicht fit wird. Auch Patrick Alex muss passen, der zweite Torhüter steht wegen eines Infekts nicht zur Verfügung. Für ihn wird Lars Link auf die Bank rücken. Der 21-Jährige wollte eigentlich in der Halle pausieren, war aber zuletzt bei jeder Trainingseinheit anwesend. „Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Alle drei Keeper haben im Training überzeugt“, sagt Küppers über die Torwartsituation.