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Tennis: GHTC bietet sieben Tage Spitzentennis

Tennis : GHTC bietet sieben Tage Spitzentennis

Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein: Drei Mannschaften, darunter der Gladbacher HTC, haben am letzten Bundesliga-Spieltag der Herren 30 noch die Chance auf die Deutsche Meisterschaft.

"Es wird jedoch so schwer wie wohl nie zuvor", sagt der GHTC-Vorsitzende Henrik Schmidt vor dem Heimspiel gegen den Tabellenführer TC Raadt (Samstag, 13 Uhr), den Gladbach mindestens 7:2 schlagen muss, um sicher den fünften Titel in den letzten acht Jahren perfekt zu machen. Fällt der Sieg niedriger aus, hat auch noch der TB Erlangen seine Chance. Siegt der Gast, ist Raadt Meister. Doch kaum ist diese Entscheidung gefallen, wird sich der Verein auf das nächste Großereignis konzentrieren müssen: Ab Sonntag veranstaltet der GHTC mit dem Badwerk-Cup ein DTB- und Weltranglistenturnier.

Im Fokus steht jedoch zunächst das Finale in der Bundesliga. "Beide Mannschaften werden sicher versuchen, ihre Bestbesetzung aufzustellen. So ist auf jeden Fall hochklassiges Tennis garantiert", sagt Schmidt. Der GHTC kann auf seine vier starken Franzosen sowie die Stammkräfte Kim Tiilikainen, Marcus Hilpert, Bartek Dabrowski und Martijn Belgraver bauen. Raadt hält mit den Schweden Johan Örtegren und Kalle Flyght, dem Griechen Nicos Rovas sowie starken deutschen Spielern um den Ex-Davis-Cup-Spieler Lars Burgsmüller dagegen.

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"Wir scheinen auf den vorderen Positionen favorisiert zu sein, Raadt auf den hinteren. Aber was heißt das beim Tennis schon", sagt Schmidt, der vor einer aufregenden Woche steht. Schließlich wartet der Badwerk-Cup mit einem Rekord auf. "Wir haben insgesamt 270 Anmeldungen aus zwölf Nationen. Im letzten Jahr waren es noch 130", sagt Schmidt. Zwei Veränderungen seien für den extremen Anstieg hauptsächlich verantwortlich.

Zum einen ist der Badwerk-Cup in den Senioren-Klassen erstmals ein Weltranglisten-Turnier, zum anderen bietet der GHTC weitere Zwischenklassen wie die Herren 45 oder 55 an. "Wir werden 16 oder 17 Konkurrenzen haben, so dass wir schon am Sonntag beginnen und jeden Tag bereits ab Mittag spielen müssen. Und viel regnen darf es auch nicht, sonst müssen wir auf andere Vereine ausweichen", sagt Schmidt, der mit der Qualität im Teilnehmerfeld sehr zufrieden ist.

Neben Stammgästen wie der mehrmalige Deutsche Meister Mark Joachim oder der Bundesliga-Spieler Raphael Özelli geben weitere Spitzenspieler ihr Debüt an den Holter Sportstätten. So kommt beispielsweise die Weltranglistenerste der Damen 45, die Belgierin Klaartje van Baarle, zum Badwerk-Cup. Zudem ist für die Ersten Herren des Ausrichters die Teilnahme am Turnier ein Pflichttermin. Hochklassiger und spannender Tennissport sollte also garantiert sein in den nächsten sieben Tagen beim GHTC.

(togr)