Lokalsport: Geistenbeck muss Oberliga-Traum begraben

Lokalsport : Geistenbeck muss Oberliga-Traum begraben

So hatten sich die Geistenbecker das nicht vorgestellt. In ihrer heimischen Halle feierten die Handballer des TV Vorst den Aufstieg in die Oberliga, während sich die Geistenbecker enttäuscht und mit leerem Blick auf den Boden fallen ließen. Durch den 28:22-Erfolg lösten die Vorster das Ticket für die Oberliga. Neben den Vorstern steigt auch die HSG Wesel als Tabellenfünfter nach dem 30:21 gegen Königshof auf. Den Geistenbeckern bleibt dagegen nur noch, den sechsten Tabellenplatz zu verteidigen.

Die Vorster zerstörten die Hoffnung der Gastgeber auf einen Sieg direkt nach dem Seitenwechsel. In Überzahl drängte Geistenbeck auf den Ausgleich. Der gelang aber nicht, stattdessen bauten die Vorster ihren Vorsprung auf drei Tore aus. Die Geistenbecker probierten zwar alles, doch die Gäste kannten auf alle Varianten die bessere Antwort. "Wir haben es als Team nicht hinbekommen. Vielleicht haben wir die Nerven nicht in den Griff bekommen. Vorst war ein starker Gegner. Das müssen wir anerkennen", sagte Trainer Thomas Laßeur. Torhüter Alex Lausberg machte ein gutes Spiel. Timo Hüpperling (12/7) warf die meisten Tore.

Im Derby behielt derweil der TV Korschenbroich II 31:25 gegen die TS Lürrip die Oberhand. Die Gastgeber drehten die Partie mit acht Toren in Folge vom 19:21 bis zum 27:21. "Wir hatten am Tag der Arbeit die falsche Einstellung. In Schlüsselsituationen haben wir als Mannschaft versagt", meinte Lürrips Torhüter Carsten Hesse. Robert Bosnjak erzielte für die Lürriper sieben Tore. Bei den Korschenbroichern machten Noah Florenz (9), Max Schreiner (8) und Till Hückemann (5) ein gutes Spiel.

(wiwo)
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