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Futsal Mönchengladbach: Gute Jugendarbeit bei Furios Futsal als Trumpf im Aufstiegskampf?

Futsal Mönchengladbach : Furious Futsal: Gute Jugendarbeit als Trumpf im Aufstiegskampf?

In zwei Wochen beginnt die Saison in der Niederrheinliga für Furious Futsal. Der Verein will oben mitspielen. Vorteil: Man hat früher als andere Vereine eine Jugend aufgebaut.

Überall beginnen derzeit die Sportarten wieder in den Ligabetrieb zu starten – auch für Furious Futsal Mönchengladbach 07 (FF07) ist es bald wieder so weit: Nach der coronabedingt langen Pause startet der Verein am 25. September in die neue Saison der Niederrheinliga. Der erste Gegner ist dann die Hochschule Rhein-Waal (HSRW). Für die Zweitvertretung der Vitusstädter geht es in der Landesliga Gruppe 1 eine Woche später bei Anadolu Krefeld um Meisterschaftspunkte.

Beim Blick auf den Kader beider Teams fällt auf, dass viele neue Spieler hinzugekommen sind, aber auch einige altbewährte Akteure mittlerweile fehlen. Dem Verein kommt nun zugute, dass es ihm noch vor der Pandemie gelungen war, nach den Wünschen des Verbandes eine eigene U19 aufzubauen. Die Gladbacher waren damals eines der wenigen Teams, die diesen Schritt umsetzten. Und aus dieser U19 gehören inzwischen viele Spieler dem Seniorenbereich an. Es ist also ein Erfolgsmodell für den FF07.

„Durch die lange Zwangspause wurde die Gründung einer U19-Liga verschoben, es ist aber noch nicht aus der Welt. Wir selbst haben in dieser Zeit aus den bekannten Gründen aber auch keine neuen Spieler für den Juniorenbereich gewinnen können“, sagt Bünyamin Türkhan. Mit den bekannten Gründen meint der Vorsitzende des FF07 die Corona-Pandemie. „Aber wir wären dumm, wenn wir uns keine U19 leisten würden. Sie ist, wie der aktuelle Kader auch belegt, der Unterbau für uns. Und da sind wirklich gute Jungs dabei. Deshalb suchen wir noch Spieler zwischen 16 und 18 oder 19 Jahren“, sagt Türkhan weiter.

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So sieht es auch Jamal Najah, Sportlicher Leiter bei FF07. „Wir haben jetzt in beiden Teams eine gesunde Mischung aus einerseits älteren, erfahrenen sowie jungen, hungrigen Spielern, die konditionell uns Alten um Längen voraus sind. Wir können in beiden Ligen eine gewichtige Rolle spielen“, sagt er.

Zwar verwendet Najah nicht das Wort Aufstieg, aber er traut zumindest der ersten Mannschaft zu, dem großen Favoriten in der Liga, Niederrhein Soccer, Paroli zu bieten: „Wir haben in der Vorbereitung alle vier Spiele, darunter auch gegen die höherklassigen Mülheimer, für uns entschieden. Jetzt am Samstag spielen wir gegen Fortuna Düsseldorf, die in der erstmalig stattfindenden Bundesliga antreten werden, und dann werden wir sehen, wie weit wir wirklich sind.“

Einige Spieler aus dem Kader müssen aus beruflichen Gründen jedoch etwas kürzertreten und können nur gelegentlich an Training und Spielen teilnehmen. Änderungen gibt es auf der Trainerbank der ersten Mannschaft: Matthias Bongartz ist nicht mehr Spielertrainer, da er neben Beruf, Studium, Fußball (bei Viktoria Rheydt II) und Familie keine Zeit für ein weiteres Standbein hat. Er wird ersetzt durch Yunus Emre Cetin, der seit vielen Jahren im Verein aktiv ist. Er wird die Mannschaft künftig zusammen mit Selcuk Akyol leiten, der sich auch um die zweite Mannschaft in der Landesliga kümmern wird.