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Fußball-Landesliga: Nando Di Buduo trifft mit ASV Süchteln auf Ex-Klub 1. FC Mönchengladbach

Süchtelns Stürmer Nando Di Buduo : „Gegen die Ex-Vereine konnte ich meist treffen“

Der Stürmer des ASV Süchteln trifft am Sonntag in der Landesliga auf den 1. FC Mönchengladbach, für den er selbst drei Jahre spielte.

Für den ASV Süchteln steht am Sonntag um 15 Uhr viel auf dem Spiel, denn gegen den 1. FC Mönchengladbach muss unbedingt ein Sieg her. Für ASV-Stürmer Nandu Di Buduo ist es ein besonderes Duell, denn der 33-Jährige lief bis vor viereinhalb Jahren selber noch im Trikot der Mönchengladbacher auf.

Herr Di Buduo, mit Blick auf die Tabelle läuft es aktuell nicht so berauschend. Wie will der ASV am Sonntag die Kurve kriegen?

Di Buduo Grundsätzlich läuft bei unseren Auftritten ja nicht so viel schief. Die Einstellung und der Kampf stimmen. Allerdings werden individuelle Fehler gnadenlos bestraft. Diese gilt es nun abzustellen. Zudem muss die Torausbeute besser werden, denn Chancen genug hat die Mannschaft. Wir arbeiten konzentriert, allerdings wären einige Niederlagen, wie zum Beispiel in Amern, vermeidbar gewesen.

Sie haben selber insgesamt drei Jahre die Schuhe für die Westender geschnürt. Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?

Di Buduo Das ist schon eine schmerzhafte Erinnerung. Kurz nach meinem Wechsel hatte ich einen Totalschaden im Knie und anschließend eine lange Leidenszeit. Am Ende der drei Jahre konnte ich mit der Mannschaft dann den Aufstieg in die Oberliga feiern, den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Ich freue mich daher sehr auf das Spiel am Sonntag.

Gibt es noch Spieler beim FC, die Sie von damals kennen? Und haben Sie noch Kontakt zu alten Mannschaftskollegen?

Di Buduo Leider sind schon fast alle Spieler weg, lediglich Oguz Ayan und Pascal Schellhammer tragen noch das Trikot des 1. FC. Allerdings gibt es mit meinem alten Trainer Frank Mitschkowski ein Wiedersehen.

Sie sind einer der routinierteren Spieler beim ASV. Wie sieht Ihre Rolle innerhalb des Teams aus?

Di Buduo Ich bin schon für meine Mitspieler ein Ansprechpartner, da ich vom Naturell her sehr kommunikativ bin. Allerdings kommen nicht nur die jungen Spieler zur mir. Mein Interesse ist, dass jeder Spieler besser wird. Denn so können wir uns mehr Chancen erarbeiten.

Jeder Offensivspieler freut sich sicherlich immer über einen Treffer. Was würde Ihnen persönlich ein Tor gegen den Ex-Verein bedeuten?

Di Buduo Die Spiele gegen meine alten Vereine sind immer besonders. Meist hatte ich das Glück, dass ich dort auch treffen konnte. Tore sind für einen Stürmer immer wichtig, denn sie sind eine Bestätigung für seine Leistung und geben Selbstvertrauen. Natürlich bin ich motiviert und würde auch gerne ein Tor erzielen, sollte dies aber nicht gelingen und wir dennoch gewinnen, ist mir das auch recht. Wichtiger ist, dass wir das Spiel gemeinschaftlich gewinnen.

Wie haben Sie die letzten Spiele gegen Ihren alten Verein in Erinnerung?

Di Buduo Das waren durchweg sportliche Duelle mit einem guten Niveau. In der Rückrunde letztes Jahr haben wir ein überragendes Spiel gemacht. Nachdem ich per Foulelfmeter zum 2:2 ausgleichen konnte, hat allerdings ein Schuss in den Winkel den 1. FC auf die Siegerstraße gebracht. Ich habe aber immer gute Erinnerungen, da ich gegen meine Ex-Vereine meist immer gewinnen konnte.

Wie schätzen Sie generell die aktuelle FC-Mannschaft mit ihrem Trainer Frank Mitschkowski ein?

Di Buduo Die Mannschaft hat sich zu einer Einheit entwickelt, auch wenn die Ergebnisse derzeit nicht stimmen. Wir werden auf eine technisch starke Mannschaft treffen, die offensiv ausgerichtet sein wird. Wir dürfen uns hier keine Fehler erlauben, gerade wenn der Gegner einen Spieler wie Oguz Ayan in seinen Reihen hat. Er macht aus einer halben Chance ein Tor.

Für beide Mannschaften geht es am Sonntag um viel. Welche Erwartungen dürfen die Zuschauer haben?

Di Buduo Es wird auf jeden Fall ein temporeiches Spiel werden und zur Sache gehen. Es treffen zwei junge Mannschaften aufeinander, bei denen es kein Abtasten geben wird. Das widerspricht nämlich der Philosophie beider Trainer. Wichtig ist, dass wir am Sonntag punkten und als Team in der Defensive eine gute Leistung zeigen.