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Fußball-Landesliga: DJK/VfL Giesenkirchen vor schwerer Auswärtsaufgabe

Fußball : Bangemachen gilt nicht vor schwerer Auswärtshürde

Im Landesliga-Duell beim Rather SV ist die DJK/VfL Giesenkirchen klarer Außenseiter. Trainer Volker Hansen glaubt aber an die Chance seines Teams.

Die DJK/VfL Giesenkirchen steht am morgigen Sonntag in der Landesliga vor einer schier unmöglichen Aufgabe. Die Mannschaft von Trainer Volker Hansen müssen beim Rather SV antreten. Die Düsseldorfer zählen aufgrund der Qualität ihres erfahrenden Kaders zum Aufstiegsanwärters Nummer eins. Spieler wie Simon Deuß, Christos Pappas, Niklas Wesseln, Ibrahim Dogan, Matthias Fenster, Robert Norf und Jonas Schneider sind alles Spieler, die ihr Können in zahlreichen Spielen der Oberliga unter Beweis gestellt haben. Doch auch die anderen Teammitglieder der Rather verfügen über reichlich Qualität aus vielen Spielen in der Landesliga.

Giesenkirchens Trainer Volker Hansen ist dennoch nicht angst und bange, er glaubt an die Chance seiner Mannschaft, für eine Überraschung zu sorgen. Hinten reinstellen und mauern will er dabei nicht. „Die Rather haben natürlich eine makellose Bilanz. Wir werden unser Möglichstes in der Offensive versuchen und wollen den Gegner soweit wie möglich vom Tor weghalten und beschäftigen. Wir müssen mutig nach vorne spielen und Fehler, die wir zuletzt beim MSV Düsseldorf gemacht haben, abstellen“, sagt Hansen.

Während die Giesenkirchener bislang aus den ersten drei Spielen drei Punkte holten, haben die Rather neun Zähler auf ihrem Konto. Zuletzt unterlag Hansens Team beim neuen Tabellenführer MSV Düsseldorf 0:4, zeigte aber in den ersten 60 Minuten eine gute Leistung. Gelingt es, daran anzuknüpfen, dürften Bonuspunkte durchaus möglich sein. Mit bisher neun Treffern stellen die Rather allerdings auch die zweibeste Offensive. Giesenkirchen kassierte hingegen mit zwölf Gegentreffern die zweitmeisten der Liga. Am Sonntag gilt es nun die Statistik ein wenig ändern.

Personell muss Giesenkirchens Coach erneut auf einige Spieler verzichten. Für ihn ist es aber dennoch kein Grund, Trübsal zu blasen: „Wir haben einen großen Kader. Jetzt müssen andere halt in die Bresche springen. Das war auch in den vergangenen Spielen schon so“.

„Wichtig ist, dass wir das Spiel so lange wie möglich offenhalten, dann ist auch beim Rather SV was möglich“, fügt Hansen weiter an. Zu verlieren hat er mit seiner Mannschaft am Sonntag nichts, und genau das könnte auch ein Vorteil sein. Die Hausherren dürften dagegen zum Siegen verpflichtet sein.