Wichtiger Dreier im Aufstiegskampf Red Stars gewinnen mit Hilfe von Hehn

Fußball-Kreisliga · Viel passiert nicht im Spiel zwischen Hehn und den Red Stars. Am Ende setzt sich dennoch der Favorit durch – da Hehn mithilft und gleich 16 Ausfälle zu beklagen hatte.

 Archivbild: Die Red Stars feiern den Sieg gegen Hehn.

Archivbild: Die Red Stars feiern den Sieg gegen Hehn.

Foto: Tom Ostermann

Ganz leichter Schneefall, dazu ein eisiger Wind – es waren keine schönen Bedingungen im Freitagabend-Spiel zwischen Hehn und den Red Stars. Aber beide Teams hatten unter den gleichen Voraussetzungen zu spielen. Einziger Unterschied: Hehns Trainer Torsten Müller musste gleich auf 16 Spieler aus verschiedenen Gründen verzichten. Auch sein Pendant Marat Surtebayev hatte auf fünf Positionen seine Elf umstellen müssen, freute sich aber am Ende über den 2:0-Auswärtserfolg, der drei wichtige Zähler im Aufstiegsrennen bedeutete.

Das Spiel war hingegen recht ereignisarm. Je eine – sagen wir mal halbe Chance – gab es in der ersten Viertelstunde auf beiden Seiten zu vermelden. Dabei machten beide Torhüter keine gute Figur, konnten sich aber auf ihre Vorderleute verlassen, die dann letztendlich den Ball klären konnten. Die beiden Gästetore noch vor der Pause durch Igor Gunko (30.) und Eugen Schröder (43.) fielen unter tatkräftiger Mithilfe Hehns. „Da haben wir zweimal nicht aufgepasst und schon war es passiert“, sagte Müller, der gegen die offensivstarken Red Stars in einer 5-4-1-Formation spielen ließ.

Deshalb fand das Spiel in der Hehner Hälfte überwiegend im Bereich zwischen Strafraum und Mittelkreis statt. Strafraumszenen waren Mangelware, und wenn der Ball mal in den gefährlichen Bereich kam, waren die Defensivkünstler meistens der Sieger. Das galt auch für die gelegentlichen Konter der DJK. Distanzschüsse sollten deshalb das probate Mittel sein, wurden aber meistens durch die vielbeinige Abwehr abgelenkt.

„Hätte man mir vor Spielbeginn eine knappe Niederlage angeboten, ich hätte sofort unterschrieben“, meinte im Nachgang Müller aufgrund der vielen Ausfälle. „Schon im Hinspiel mussten wir auf viele Defensivspieler verzichten, heute hatte ich mit Marvin Broders nur einen Stürmer aufbieten können. Der hat letzte Saison in der Kreisliga C getroffen wie verrückt, aber für die A-Liga muss der Junge noch viel lernen.“ Aber auch Red-Stars-Trainer Surtebayev scheint das gleiche Problem zu haben. „Der Andrej Ferderer ist teilweise noch zu überhastet, ansonsten hätte er mehr Tore erzielen können“, urteilte er über seinen Topstürmer.

„Nach der Niederlage in Viersen haben wir alles analysiert und dies auch intern angesprochen. Deshalb bin ich froh, dass hier mal die Null stand und wir die wenigen Chancen auch genutzt haben. Dabei haben wir den Ball schön laufen lassen, hätten aber effizienter sein müssen“, sagte der Trainer der Red Stars abschließend. Gegen Viersen hatten die Red Stars 1:2 verloren.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort