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Fußball: Kannard Brendler vom ASV Süchteln II auf dem Weg zum Torrekord

Fußball Kreisliga A : Auf dem Weg zum persönlichen Torrekord

Kannard Brendler vom ASV Süchteln II führt die Torjägerliste der Kreisliga A an. Seinen Co-Trainer Dirk Dzudzek überrascht die starke Frühform nicht.

Kannard Brendler aus der Reserve des ASV Süchteln ist mit neun Treffern aus fünf Begegnungen derzeit das Maß aller Dinge. Der 26-Jährige führt damit auch die Torjägerliste an. Jetzt hat der Stürmer Blut geleckt und will seinen persönlichen Torrekord von 21 Toren auf mindestens 30 schrauben. In einer privaten Wette hat er sogar die 40 als Ziel ausgegeben.

Kannard Brendler, genannt Kenny, zählt zwangsläufig zum lebenden Inventar des ASV Süchteln. Zwar lernte er das Fußballspielen bei Union Nettetal, doch seit dem älteren Jahrgang der A-Junioren in der Saison 2011/12 ist er dem ASV treu geblieben und hat jedem Abwerbungsversuch eine klare Absage erteilt. Für ihn recht enttäuschend verlief die Saison 2013/14, als er im Kader des Landesligisten nur auf sechs Einsätze kam und deswegen enttäuscht zu seinen Freunden in den beiden Reserveteams zurückkehrte. Er benötige „diesen gewissen Wohlfühlfaktor“, um auch seine Leistung bringen zu können. Die bisherige sehr bemerkenswerte Leistung ist nach Ansicht seines Co-Trainers Dirk Dzudzek, der ihn mit am besten kennt, auf einige Faktoren zurückzuführen.

„Kenny hat zuletzt einiges an Gewicht verloren, blieb im Gegensatz zu den meisten Spielzeiten bisher verletzungsfrei und hat die komplette Vorbereitung mitbestritten. Der Junge hat seine Spritzigkeit wiedergefunden und ist topfit. Daher überrascht mich das alles nicht so sehr“, erklärt Dzudzek. „Er ist als Mannschaftskapitän einer unserer Führungsspieler, leitet die Teamkasse und fühlt sich auch sonst irgendwie für die Mannschaft verantwortlich“, fügt Dzudzek hinzu.

Gleich vier Bänderrisse im Sprunggelenk sowie Knieprobleme waren in der Vergangenheit ausschlaggebend dafür, dass Brendler nie alle Spiele in einer Saison absolvierte. Einzig in der Saison 2016/17 fehlte er nur ein einziges Mal. Deshalb kommt er laut fupa.net nur auf 191 Einsätze im Seniorenbereich und hat 91 Tore erzielt. Dabei hat er eigentlich als klassischer Sechser angefangen und wurde immer weiter nach vorne beordert, sodass er nun als Vollblutstürmer bezeichnet werden kann, der immer den Weg zum gegnerischen Tor sucht.

Dort behält er meist auch die Übersicht und schließt selber ab oder legt auf seine besser postierten Teamkollegen auf. Nicht von ungefähr zählen Adrian Brandenburg und Claudius Mackes mit jeweils vier Treffern und dem geteilten siebten Rang zu seinen Verfolgern im Kampf um die Torjägerkanone. Daraus resultiert dann auch die Tabellenführung, die der ASV II gerne bis zum Ende innehalten würde, wie der Versicherungskaufmann abschließend sagt.