Kellerduell in der Bezirksliga Der 1. FC Mönchengladbach dominiert Vorst deutlich

Fußball-Bezirksliga · Die Westender setzen ein deutliches Zeichen im Kampf um den Bezirksliga-Klassenerhalt und schlagen Konkurrent SV Vorst mit 3:0. Auch wenn man noch häufiger hätte treffen können, ist Trainer Schmitz angesichts der souveränen Leistung seines Teams beeindruckt.

 1.FC-Trainer Schmitz (in weiß) musste kaum eingreifen.

1.FC-Trainer Schmitz (in weiß) musste kaum eingreifen.

Foto: Tom Ostermann

Nur zwei Zähler lagen vor diesem Spieltag zwischen dem 1. FC Mönchengladbach und dem Gast aus Vorst. Der Gewinner dieses Duells im unteren Mittelfeld könnte die nächsten Begegnungen entspannter und mit ein wenig Abstand zur Abstiegszone angehen, so viel stand fest. Und in diesem Falle gelang dem 1. FC ein deutlicher Befreiungsschlag durch ein deutliches 3:0, wobei die Hausherren, die die Begegnung bestimmten, sicher noch einige Tore mehr hätten erzielen können.

Bereits nach 21 Sekunden musste FC-Torhüter Elias Wilms alles aufbieten, um einen frühen Rückstand zu vermeiden. Vorausgegangen war eine unzureichende Zuordnung, die es den Gästen erlaubte, den Ball in den Fünfmeterraum zu spielen. Das war der nötige Hallo-wach-Moment für das Team von Tim Schmitz, das fortan das Heft des Handelns übernahm. Kurz darauf holte sich der FC zwei Ecken hintereinander, war beim zweiten dann aber zu überhastet und ließ die erste Chance liegen. Gelegentliche Angriffe des SVV wurden von der jetzt aufmerksamen Verteidigungslinie frühzeitig unterbunden. Stattdessen nutzten die in gelb gekleideten Hausherren den freien Raum für schnelle Konter. So verfehlte Filip Horvath nach einem schnellen Gegenzug das Vorst-Gehäuse recht knapp. Minuten später traf dann noch ein FC-Spieler den Pfosten.

Eine Viertelstunde tat sich dann recht wenig vor beiden Toren, ehe es Erjon Duriqi mal aus der Distanz versuchte. Doch sein Schuss aus zentraler Position war ein wenig zu hoch angesetzt. Als jeder schon daran glaubte, dass es torlos in die Pause gehen würde, gab es dann doch die Überraschung. Der FC hatte sich im Vorster Strafraum festgesetzt und versuchte, das Spielgerät im Tor unterzubringen. Letztendlich war es Max Lisiecki, der den Ball dann nach zahlreichen Versuchen über die Linie zur verdienten Führung drückte.

In der 55. Minute durfte dann der erste wirkliche Torschuss der Vorster verbucht werden, der ein wenig Gefahr ausstrahlte. Max Lisiecki hätte auch nachlegen können, scheiterte jedoch am Krefelder Torhüter (62.). Neun Minuten später machte er es dann besser. Ein Vorster Einwurf in Höhe der Mittellinie wurde erobert, dann ging es schnell und Lisiecki behielt die Ruhe und markierte das 2:0. Doch damit waren die Westender nicht zufrieden. Horvath gelang es erst im Nachschuss, auf 3:0 – dem gleichzeitigen Endstand – zu stellen (77.).

Trainer Tim Schmitz, der fast die gesamte Spielzeit ruhig auf der Bank verweilte, war voll des Lobes. „Das war schon eindrucksvoll, was die Jungs da hingelegt haben. Mit ein wenig mehr Ruhe hätten wir auch höher gewinnen können, nein müssen“, sagt er strahlend er nach Spielschluss. Als Fazit bleibt festzustellen, dass die Mannschaft sich erneut deutlich weiter entwickelt hat. Sollte dies anhalten, dürfte man mit dem Abstieg zeitnah nichts mehr zu tun haben.

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