Fußball: Für fünf Klubs geht es in der Kreisliga A noch um alles

Fußball : Für fünf Klubs geht es in der Kreisliga A noch um alles

Für fünf der 16 A-Ligisten geht es am letzten Spieltag um alles. Zwei haben noch die Chance, direkt hinter den mit drei Punkten und 28 Toren Vorsprung auf Rang drei platzierten Hocksteinern zu landen und mit in die Bezirksliga aufzusteigen. Bisher hatte in diesem Punkt der SV Blau-Weiß Meer die besseren Karten, und es sah schon fast so aus, als sei der SC Hardt aus dem Rennen. Doch am Sonntag siegten die Hardter verdient 3:1 gegen den Polizei SV, während sich die Blau-Weißen in der Nachspielzeit ein möglicherweise fatales 0:1 gegen die Mennrather einfingen.

"Das war es dann für uns", sagte Meer-Coach Orhan Demir sofort, als er im Vereinsheim vom Sieg der Konkurrenz erfuhr. In der Tat wird es jetzt ganz schwer. Der punktgleiche SC hat eine um vier Tore bessere Tordifferenz. Die Hardter dürften also entweder ihr Heimspiel gegen Neersbroich nicht gewinnen, oder Meer müsste in Korschenbroich diese vier Treffer auf die Hardter gutmachen. Kurzum: Siegt der SC, ist Meer wohl wieder einmal auf der Zielgeraden gescheitert. "Ich hatte eher auf einen Mennrather Punkt als auf einen Sieg spekuliert", verriet Hardts Trainer Peter Daners.

Der Dreikampf gegen den Abstieg am letzten Spieltag könnte sich allerdings als Luftnummer erweisen, und zwar dann, wenn Viktoria Rheydt eine Etage höher den Bezirksliga-Abstieg am letzten Spieltag abwendet, was mit einem Sieg bei Grevenbroich-Süd aus eigener Kraft möglich ist. Sollte es aber doch neben den bereits drei feststehenden Kreisliga-Absteigern ein weiteres Team treffen, so hat aktuell mit 32 Zählern der 1. FC Viersen II die schlechtesten Karten, der selbst bei einem Sieg gegen Geistenbeck die Klasse dann nicht aus eigener Kraft halten kann. Denn Mennrath, das die Hocksteiner empfängt, hat zwei Punkte und sieben Tore Vorsprung auf die Viersener.

Noch einen Punkt mehr hat Fortuna auf dem Konto, weist aber die schlechteste Tordifferenz der drei Teams auf. Solange es zwischen Fortuna und den seit Freitag geretteten Wickrathern mindestens unentschieden steht, kann Fortuna nichts passieren. Vielleicht kommt es ja am Ende doch so, dass sich die drei Zitter-Kandidaten am Sonntag irgendwo zum gemeinsamen Feiern treffen können.

(kpn)
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