Gladbacherinnen verlieren mit 1:3 in der Regionalliga Arminia schockt Borussia mit spätem Doppelschlag

Frauen-Regionalliga · Die Frauen von Borussia Mönchengladbach kassieren bei Arminia Bielefeld zwei späte Gegentore und geben einen sicher geglaubten Punkt aus der Hand. Regionalliga-Aufsteiger FV Mönchengladbach muss die dritte Pleite in Folge einstecken.

Sarah Schmitz (r.) und Borussia Mönchengladbach, hier ein Bild aus der vergangenen Saison, haben bei Arminia Bielefeld mit 1:3 verloren.

Sarah Schmitz (r.) und Borussia Mönchengladbach, hier ein Bild aus der vergangenen Saison, haben bei Arminia Bielefeld mit 1:3 verloren.

Foto: Heiko van der Velden

Die Niederlagenserie des FV Mönchengladbach hält weiter an. Am vierten Spieltag der Frauen-Regionalliga West unterlag der Aufsteiger bei Zweitligaabsteiger Borussia Bocholt deutlich mit 0:5 (0:2) und blieb damit nach dem 2:0-Auftaktsieg am ersten Spieltag gegen den 1. FFC Recklinghausen das dritte Mal in Folge ohne Punkt und ohne Tor.

Gleich zu Beginn nahm das Heimteam das Heft in die Hand und erspielte sich in puncto Ballbesitz einige Vorteile. Der FV stemmte sich mit viel Leidenschaft dagegen und versuchte seinerseits, über Konter zu Torerfolgen zu kommen: Kristina Birmes und Flaka Aslanaj notierten die besten Gelegenheiten für die Gäste, scheiterten aber an Torhüterin Leonie Doege oder setzten den Ball knapp am Tor vorbei.

Borussia Bocholt war vor allem über die schnellen Außenspielerinnen immer wieder gefährlich. Nina Lange (23.) eröffnete schließlich den Torreigen der Bocholterin und traf zum 1:0. Alina Angerer erhöhte vor dem Halbzeitpfiff auf 2:0 (38.)

Die Mönchengladbacherinnen versuchten im zweiten Durchgang alles, um das Ruder noch einmal rumzureißen. Das Team von Trainer Marco Ketelaer agierte ab Mitte der zweiten Halbzeit deutlich offensiver und kam durch Kyra Densing fast zum verdienten Anschlusstreffer. In den Schlussminuten warf der FV dann alles nach vorne, was zur Folge hatte, dass die Mannschaft gnadenlos ausgekontert wurde. Nina Lange (86., 89.) und Alina Angerer (87.) schraubten das Ergebnis so mit ihren Toren auf 5:0 hoch.

„Woche für Woche müssen wir aufgrund von personellen Problemen immer wieder umstellen. Das trägt natürlich nicht zur Stabilität bei. Unsere Gegner sind in der Breite besser aufgestellt. Dennoch müssen wir in den kommenden Spielen stabiler agieren, die Fehlerquote minimieren und vorne die Chancen verwerten, um wieder mal zu punkten“, resümierte Ketelaer. Mit weiterhin drei Punkten belegt die Mannschaft in der Tabelle den zwölften Platz. Am kommenden Sonntag erwartet man nun den Tabellenvierten SC Fortuna Köln.

Ebenfalls auf verlorenem Posten stand die Borussia aus Mönchengladbach, die bei Arminia Bielefeld mit 1:3 (1:0) verlor. Für Coach Jonas Spengler war das Spiel im Vorfeld richtungsweisend, ob das junge Team bereits mit den Topmannschaften der Liga mithalten kann oder noch Zeit zur Entwicklung benötigt. Und der Start verlief durchaus verheißungsvoll, denn Jessica Hackenberger traf zur 1:0-Führung (25.).

Die Hoffnungen wurden kurz nach der Pause allerdings getrübt, als Susanne Wener (54.) zum 1:1 ausglich. Kurz vor dem Schlusspfiff schockten die Bielefelderinnen Borussia mit einem Doppelschlag. Susanne Werner (86.) und Lisa Lösch (89.) netzten zum 3:1-Sieg der Arminia ein. Während Bielefeld Platz zwei übernimmt, rutscht die Spengler-Elf mit sieben Punkten auf Platz neun ab, der Abstand der beiden Teams beträgt allerdings nur zwei Zähler. Am kommenden Sonntag geht es zum VfL Bochum.

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