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Niederrhein-Pokal der Frauen Niederrheinligisten setzen sich durch

Fussball-Oberliga · Der FV Mönchengladbach gewinnt knapp mit 4:3 nach Verlängerung gegen den SV Brünen im Niederrheinpokal der Frauen. Union Nettetal verliert gegen das klassenhöhere Mintard klar mit 0:3.

Nettetals Sarah Gutsche (l.) hatte mit ihren Unionerinnen gegen Mintard klar das Nachsehen.

Nettetals Sarah Gutsche (l.) hatte mit ihren Unionerinnen gegen Mintard klar das Nachsehen.

Foto: Heiko van der Velden

Dramatischer hätte das Pokalmatch für den FV Mönchengladbach im Achtelfinale des Niederrheinpokals nicht sein können. Doch am Ende ist noch einmal alles gut gegangen aus Sicht der Mönchengladbacherinnen. Mit 4:3 (2:2) besiegte die Ketelaer-Elf den Landesligisten SV Brünen aus dem Kreis Wesel kurz vor dem Ende der Verlängerung und qualifizierte sich damit für das Viertelfinale des Wettbewerbs.

Das Spiel fand auf schwerem Untergrund statt. Da der Rasenplatz auf dem Hauptplatz gesperrt war, wurde das Spiel auf dem Aschenplatz ausgetragen. Doch auch dieser war aufgrund der Regenfälle nicht im besten Zustand, zeitweise musste die Partie aufgrund starken Regens sogar unterbrochen werden. Erschwerend kam hinzu, dass beide Mannschaften in dunklen Trikots samt Hosen und Stutzen aufliefen. Die Abseitsregel schien vom Schiedsrichter in diesem Spiel außer Kraft gesetzt zu sein, da die Brüner Stürmerinnen trotz klarem Abseits von mindestens fünf Metern mitunter durchlaufen konnten.

Der Start lief für den klassenhöheren FV gut. Bereits in der sechsten Minute traf Elisa Kammen zur 1:0-Führung der Mönchengladbacherinnen. Die Freude über den Führungstreffer hielt anschließend nicht lange, da Brünen sechs Minuten später durch Jana Schledorn zum 1:1 ausgleichen konnten. Drei Minuten vor der Halbzeit erzielte Jana Terhardt dann sogar die 2:1-Führung der Heimmannschaft. Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit rettete Sahra Hassen ihr Team mit dem Treffer zum 2:2-Ausgleich in die Verlängerung. Die letzten Minuten des Spiels waren dann nichts für schwache Nerven: Zuerst traf Kristina Birmes (114. Minute) zum 3:2. Nur zwei Minuten später konnte Marei Häring nach einem zweifelhaften Handelfmeter zum 3:3 ausgleichen. Melissa Dreesen (119.) brachte den FV dann endgültig auf die Siegerstraße und traf zum 4:3-Endstand.

„Es waren ganz schwierige Bedingungen. Am Ende des Tages hat die Mannschaft Moral gezeigt und den verdienten Schritt in die nächste Runde gemacht“, resümierte FV-Trainer Marco Ketelaer. In der Liga geht es für die Mannschaft am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen GW Lankern weiter.

Ausgeschieden aus dem Niederrheinpokal dagegen ist der SC Union Nettetal, der gegen BW Mintard mit 0:3 (0:2) verlor. Personell pfiff der Landesligist aus dem letzten Loch, da nominell nur 13 Spielerinnen zur Verfügung standen, wovon sechs Spielerinnen auch noch angeschlagen waren. Die Mannschaft hielt sich gegen den Tabellenzweiten der Niederrheinliga dennoch achtbar.

Mit einem 4-5-1-System machten die Nettetalerinnen Mintard das Leben so schwer wie eben nur möglich. Ein Heber unter die Latte von Finja Baudisch (22. Minute) sorgte für das 0:1. Nur drei Minuten später erhöhte Carolin Mai (25.) nach einem Angriff über die Außenbahn auf 0:2. Nettetal beschränke sich weitestgehend auf die Defensivarbeit und tauchte nur selten in der gegnerischen Spielhälfte auf. Die einzige Torchance des SCU im gesamten Spiel hatte Johanna Placce (65.). Ihr Schuss aus halbrechter Position ging jedoch über das Tor. Ein direkt verwandelter Freistoß aus 20 Metern durch Jule Hupe (71.) besiegelte anschließend die 0:3-Niederlage.

„Trotz der Niederlage können wir mit dem Ergebnis gut leben. Trotz des 0:2-Rückstandes zur Pause haben wir in Halbzeit zwei gut dagegengehalten. Der Sieg für Mintard ist absolut verdient“, sagte Erik Christians, der bereits in der Vorwoche das Traineramt zusammen mit Stefan Terporten übernommen hatte. Manuel Donner hatte zuvor beim Tabellenzehnten der Landesliga das Handtuch geworfen.

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