Lokalsport: Fasanelli will dieses Mal den FC besiegen

Lokalsport: Fasanelli will dieses Mal den FC besiegen

Jüchens Trainer hat früher bei den Westendern gespielt. Jetzt ist er Trainer in Jüchen. Dorthin kommt sein Ex-Verein morgen. Bei den Gladbachern steht Übergangs-Coach Emil Neunkirchen zum letzten Mal an der Linie.

Nicht nur die Spieler, sondern auch die beiden Trainer werden morgen beim Nachbarschaftsduell zwischen Jüchen und dem 1. FC Mönchengladbach (Samstag 16 Uhr) Ehrgeiz entwickeln, auf jeden Fall aber eine Niederlage vermeiden wollen. Für Interimstrainer Emil Neunkirchen vom FC ist es das letzte Spiel, bevor er wieder Jugend-Cheftrainer wird und Benedict Weeks die Leitung der Landesliga-Mannschaft des Klubs überlässt. Jüchens Trainer Michele Fasanelli würde nur allzu gerne den ersten Sieg gegen den FC in einem Pflichtspiel feiern, zumal er vor vielen Jahren beim FC gespielt hat.

"Drei Punkte wären schon ein schönes Weihnachtsgeschenk und eine gute Grundlage für unsere anschließende Feier", sagt er. Allerdings hat Jüchen noch nie in der Landesliga gegen den FC gewonnen. Doch Jüchen ist in dieser Saison in einer weitaus besseren Verfassung als in der Vergangenheit. "Wir haben beim 0:0 in der Hinrunde zwei Punkte verschenkt. Wir waren die bessere Mannschaft und Thorben Schmitt hat auch noch einen Elfmeter vergeben", erinnert sich Fasanelli. Er könnte aber wohl auch mit einem Punkt leben.

Den strebt jedenfalls zunächst Neunkirchen an. "Wir werden den Punkt, den wir beim Anpfiff haben, zunächst einmal konsequent, mit viel Laufbereitschaft und Einsatz verteidigen. Gelingt das, können wir dann die zwei verbleibenden Punkte noch anpeilen", sagt Neunkirchen. Bleibt der FC weiter gegen Jüchen ungeschlagen, hat Benedict Weeks bei seinem Debut im nächsten Jahr jedenfalls ein beruhigendes Punktepolster und steht nicht direkt unter Druck. Neunkirchen muss allerdings weiter auf die gesperrten Elvedin Kaltak und Marcel Lüft verzichten.

Für Ersatztorwart Marvin Spinnrath könnte es der letzte Einsatz beim FC sein, denn er will zum Rheydter SV wechseln. Allerdings ist fraglich, ob der FC ihm die Freigabe erteilen wird.

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Fasanelli kann dagegen auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, der bereits 22 Punkte geholt hat, und sich über Neuzugang Christoph Spinrath aus Odenkirchen freuen, der nach der Winterpause zur Verfügung steht.

Gespielt wird heute nicht auf dem Rasen-, sondern auf dem Kunstrasenplatz, weil es nur dort Flutlichtgibt. "Das ist aber für uns kein Problem, weil wir auf dem Kunstrasen regelmäßig trainieren", sagt Fasanelli.

Aber: Für die meisten Gastvereine war der Rasenplatz in Jüchen bisher ein Problem, für Jüchen aber der Garant für wenigstens einen Punkt selbst gegen starke Gegner.

(RP)