Am Sachsenring war mehr drin DTM-Fahrer Tim Heinemann trotz zweitschnellster Runde unzufrieden

Motorsport · Am Sonntag fährt Porsche-Pilot Tim Heinemann beim DTM-Rennen am Sachsenring die zweitschnellste Rundenzeit – dennoch ist der gebürtige Wegberger mit dem Rennwochenende nicht zufrieden. Woran das liegt.

  Tim Heinemann am Sachsenring.

Tim Heinemann am Sachsenring.

Foto: Gruppe C Photography

Für Rennfahrer Tim Heinemann stand am Wochenende das sechste Rennwochenende der DTM-Saison an. Nach dem punktlosen Halt am Lausitzring sollte es für den 25-Jährigen am Sachsenring wieder zurück in die Punkte gehen. Vor insgesamt 42.000 Zuschauern tat sich der Porsche-Pilot schwer und musste von Startplatz 19 ins erste Rennen am Samstag starten.

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Im Laufe des einstündigen Rennens arbeitete sich der gebürtige Wegberger einige Plätze nach vorne und war drauf und dran sich auf den 15. Platz zu schieben – den ersten Punkterang in der DTM. Unter dem Strich fehlten 0,6 Sekunden und Heinemann musste sich wie am Lausitzring mit dem undankbaren 16. Platz zufriedengeben. Auch am Sonntag musste Heinemann von Rang 18 Plätze gutmachen. Der heftige Startunfall auf den vorderen Plätzen, der zu einer Rennunterbrechung führte, betraf den 25-Jährigen nicht. Eine Kollision nach dem Restart bestrafte die Rennleitung aber mit einer sogenannten Penalty-Lap – eine Zone abseits der Ideallinie, durch die der Fahrer Zeit verliert.

In der Folge musste Heinemann die nächste Aufholjagd einleiten und brachte unter anderem die zweitschnellste Rennrunde auf die Strecke. Das wurde mit Platz 14 und damit immerhin mit zwei Punkten belohnt. „Insgesamt konnten wir unsere Erwartungen leider nicht erfüllen, dennoch können wir viel Positives mitnehmen. Unsere Pace im zweiten Rennen war sehr gut und wir konnten die zweitschnellste Runde fahren“, sagte Heinemann, der den 15. Platz der Gesamtwertung belegt.