Schwimmen: Drei widerstehen der Übermacht

Schwimmen: Drei widerstehen der Übermacht

Wuppertal, Uerdingen, Dormagen – diese drei Hochburgen waren für sich schon stark genug. Seit sie sich aber zu einer Startgemeinschaft zusammengeschlossen haben, gibt es für die umliegende Konkurrenz nicht mehr viel zu holen.

Wuppertal, Uerdingen, Dormagen — diese drei Hochburgen waren für sich schon stark genug. Seit sie sich aber zu einer Startgemeinschaft zusammengeschlossen haben, gibt es für die umliegende Konkurrenz nicht mehr viel zu holen.

Schon gar nicht bei Veranstaltungen wie den Verbands-Langstrecken-Meisterschaften, die eine extrem hohe Trainings-Intensität erfordern. Aus Gladbach konnten sich gegen diese Übermacht im Neusser Hafenbad (50-Meter-Bahn) nur drei Athleten behaupten: Christian Dinraths (Jahrgang 1991) gewann Gold über 400 Meter Lagen (5:00,9), Christopher Gurski (97) holte Bronze (5:48,7).

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Sportlich am höchsten einzuschätzen ist die Silbermedaille von Lukas Petrescu (96) gegen 16 Konkurrenten im 1500-Freistil-Marathon. Beeindruckend vor allem, wie er sich das Rennen einteilte: lange wie ein Uhrwerk mit Durchgangszeiten um 1:19 Minuten, dann am Schluss nochmal ein Klasse-Endspurt von 1:13,0.

Bei den parallel ausgetragenen Masters-Titelkämpfen war die Konkurrenz deutlich überschaubarer, erfreuliche Resultate gab es trotzdem: Volker Schnabel (AK 40) gewann Gold und Silber über 800 und 400 Freistil (10:57,8 und 5:10,7), bei den 800 schlug hinter ihm SG-Kollege Jürgen Lutz (12:26,1) an, Frank Cürlis gewann die AK 45 in 11:47,5. Wolfgang Grenzing (AK 50) schlug über 200 Brust und 400 Freistil ebenfalls als Erster und Zweiter an, Detlev Hensches (AK 65) gewann die 200 Brust und 400 Lagen.

(RP)