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Drei Mönchengladbacher starten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

Leichtathletik : LAZ-Trio fährt optimistisch zu den Titelkämpfen nach Rostock

Jolina Schmitz, Paula Schneiders und Nick Kämpgen peilen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten die Endläufe und Medaillen an. Alle drei sind zuversichtlich, ihre Zeiten steigern zu können.

Jolina Schmitz, Nick Kämpgen und Paula Schneiders (alle LAZ Mönchengladbach, Turnerschaft Neuwerk) fahren optimistisch von Freitag bis Sonntag zu den Deutschen Jugendmeisterschaften nach Rostock. „Wir haben zumindest die Endlaufteilnahme im Visier“, sagen die drei.

U 20-Athletin Schmitz muss wahrscheinlich schon im Vorlauf alles geben. Die 18-jährige Abiturientin geht über 400 Meter mit der siebtbesten Meldezeit (56,43 Sekunden) an die Startlinie. „Doch die Leistungsdichte ist extrem groß“, meint sie. Nicola Göhler (VfB Stuttgart) lief bisher nur acht Zehntelsekunden langsamer als die LAZ-lerin und liegt damit auf Rang 13. Schmitz will in den Endlauf einziehen und dabei auch ihre Zeit weiter verbessern. „Meine Trainingswerte sind gut und lassen mich hoffen, dass ich das auch umsetzen kann“, sagt sie.

In den Endlauf will auch Kämpgen kommen. Der 17-Jährige startet bei der U 18 über 1500 Meter. Mit seiner Bestzeit 3:58,79 Minuten ist er aktuell die Nummer zwei in Deutschland. Die magische Schwelle von 4:00 Minuten unterboten neben ihm bisher drei weitere Läufer aus Deutschland. Für ihn lautet die oberste Devise im Vorlauf: konzentriert sein und sich aus Gerangel heraushalten, um einen Sturz zu vermeiden. „Dann sollte ich eigentlich sicher das Endlaufticket lösen können“, meint er. „Hier will ich dann gerne ein Wörtchen um die Medaillenvergabe mitsprechen. Die Form ist da, aber in den meist taktisch geprägten Endläufen sind Überraschungen nie auszuschließen. Spannung ist bei mir auf jeden Fall programmiert.“

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Vorläufe bleiben Schneiders erspart. Die U 18-EM-Bronze-Gewinnerin über 2000 Meter Hindernis meldete für Rostock sowohl für die 1500 Hindernis als auch für die 3000 Meter. Auf beiden Strecken gibt es direkt den Endlauf. Welche Strecke sie in Angriff nimmt, hat sie noch nicht final entschieden. Über 3000 Meter bestritt sie in dieser Saison nur ein Rennen. Mit ihrer Zeit von 9:52,79 Minuten, die sie Anfang der Saison in Menden lief, ist sie momentan Nummer drei in Deutschland. „Ich traue mir hier aber eine deutlich schnellere Zeit zu“, sagt Schneiders. Über 1500 Hindernis ist sie die klare Titelfavoritin. Mit ihrer Bestzeit von den NRW-Meisterschaften (4:47,04) liegt sie über zehn Sekunden vor der nächsten Läuferin. Auch hier traut sie sich durchaus noch eine weitere Steigerung zu.