Die Winterpause ist nun auch in der Bezirksliga beendet

Fußball : So sieht es in der Bezirksliga aus

Wie ist es um die hiesigen Klubs in der Bezirksliga bestellt? Giesenkirchen ist stabil, Lürrip die Überraschung, der RSV die Enttäuschung. Einen Abstieg braucht aber einstweilen kein Gladbacher Verein zu befürchten.

Am Sonntag endet in der Bezirksliga Gruppe 3 die Winterpause, auch wenn bereits zwei Nachholspiele stattgefunden haben. Wie sind die hiesigen Klubs aufgestellt?

DJK/VfL Giesenkirchen: Das Team des Trainerduos Volker Hansen und Erhan Kuralay ist mit Fug und Recht Verfolger Nummer eins von Tabellenführer Repelen. Mit nur zwei Niederlagen weist Giesenkirchen die wenigsten aller Klubs auf. Aber auch sieben Unentschieden sind nahezu Bestwert und Grund dafür, dass Repelen derzeit sechs Zähler bei einem Spiel weniger vor der DJK liegt. 19 Gegentore sind das zweitbeste Ergebnis und belegen das alte Sprichwort, dass eine gute Defensive Meisterschaften entscheidet. Die Giesenkirchener brauchen keinen Torjäger, um siegreich zu sein. Sie kommen über das Teamplay und sind daher schwerer auszurechnen. Fazit: Es bleibt bei Rang zwei.

Victoria Mennrath: Nun macht sich vor allem der Fehlstart in die Saison mit drei Niederlagen bemerkbar: Neun Punkte fehlen auf Rang zwei. Mennrath ist die torhungrigste Mannschaft und stellt gleich drei Spieler in der Torjäger-Top-15. In Philipp Bäger vom 1. FC wurde ein mehr als adäquater Ersatz für Soner Karaman gefunden. Bäger soll womöglich der doch schwächelnden Defensive mehr Stabilität verleihen. Fazit: Zwischen Rang drei und sieben ist alles möglich.

SV Lürrip: Die positive Überraschung schlechthin, auch wenn es mit der Verpflichtung von Michael Kersten nicht geklappt hat. Kersten spielt nun für Jüchen in der Landesliga und wäre ein torgefährlicher Partner für Tobias Busch gewesen. Kaum auszumalen wäre ein längerer Ausfall Buschs, der mit 17 Treffern mehr als ein Drittel der 47 (zweitbester Wert) Lürriper Tore erzielt hat. Wer nach fünf Niederlagen in Serie zum Saisonstart so die Ruhe bewahrt, den kann nichts mehr erschüttern. Fazit: Wie Mennrath liegt der zu erwartende Rang zwischen Platz drei und sieben.

Rheydter SV: Trotz namhafter Spieler notiert der „Spö“ nur auf einem enttäuschenden elften Rang. Hätte das Team sich in einigen Spielen ebenso zusammengerissen wie vergangene Woche nach Rückstand und Platzverweis, wäre eine deutlich bessere Platzierung drin gewesen. Das Trainerteam um Rene Schnitzler hat bewusst auf Verstärkungen in der Winterpause verzichtet. Somit dürfte die Mannschaft gefordert sein, ihre Leistung auch dauerhaft abzurufen. Fazit: Ein einstelliger Tabellenplatz ist das Mindeste der reduzierten Erwartungen.

Teutonia Kleinenbroich: In Tobias Brodka haben die Teutonen einen torgefährlichen Spieler ziehen lassen. Fazit: Auch der Aufsteiger wird der Bezirksliga erhalten bleiben.

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