Die Kreisliga A Mönchengladbach startet in die neue Saison

Fußball : Das sind die Favoriten der Kreisliga A

Die Reserve des 1. FC Mönchengladbach hat sich noch vor dem Start abgemeldet, so gibt es nur noch zwei Absteiger. Neuwerk, Odenkirchen II, Hardt und Polizei SV gehören in der neuen Spielzeit zu den Titelanwärtern.

Bereits zum zweiten Mal in Folge treten in der Kreisliga A statt 16 nur 15 Mannschaften an. Nachdem vergangene Saison Meer kurz vor Start das Handtuch warf, traf es dieses Jahr den 1. FC Mönchengladbach II. Doch wie werden die verbliebenen Teams abschneiden?

Wenn man sich auf den Plätzen so umhört, hätten gleich fünf, sechs Teams das Zeug dazu, in der darauffolgenden Saison die Gladbacher Farben in der Bezirksliga zu vertreten. Am häufigsten genannt wurde Neuwerk. Den Sportfreunden traut man nach dem Trainerwechsel Stefan Pennarz für Michael Holthausen ein Weiterführen wie in der vergangenen Rückrunde zu. Recht oft fiel im Zusammenhang mit dem Wort Meisterschaftsfavorit auch die im Vorjahr viertplatzierte Reserve der Sportvereinigung Odenkirchen. Auch hier gab es einen Wechsel bei den Übungsleitern. Aus Geistenbeck kam Manfred Claßen, der Oliver Pöstges nun an der Seitenlinie ersetzt. Dank eines kaum veränderten Kaders zählt Hardt auch zum Kreis der Titelanwärter. Zwar verließen fünf Spieler das Team von Cheftrainer Raimund Schleszies, dafür kamen zwei 19-Jährige und in Nils Muders der einzige erfahrene Spieler. Im Gegensatz zu Hardt hat der Polizei SV eine Reihe gestandener Spieler (zurück)geholt. Dies könnte mit ein Grund für die Nennungen gewesen sein.

Zu guter Letzt wären dann noch zwei der drei Aufsteiger, Wickrathhahn und Türkiyemspor, die beide, wenn es nur um die Erfahrung der Spieler gehen würde, eigentlich die Topfavoriten wären. In Hahn schwingt nun Neuwerks ehemaliger Reserve-Trainer Holger Rütten das Zepter. Ihm zur Seite steht in Milun Novakovic ein gestandener Spieler. Im Gegensatz zu den Blau-Weißen geht es beim türkischen „Kultverein“ richtig beschaulich zu. Trainerfuchs Frank Wachmeister steht dem Klub weiterhin als Verantwortlicher zur Verfügung und kann sich über einen regen Zulauf nicht beschweren. Aus dem vorhandenen Kader könnte Türkiyemspor eine zweite Mannschaft in der Kreisliga A platzieren, die dann wohl ebenfalls eine gute Rolle spielen würde.

Außenseiterchancen werden vor allem Fortuna und Korschenbroich zugeschrieben, die vielleicht das Zünglein an der Waage um die Meisterschaft sein könnten. In Sachen Abstieg wird meistens um den heißen Brei geredet, doch Concordia, 1. FC Viersen II oder auch Hockstein und Rheindahlen dürften es schwer haben, die Liga zu halten, aus der die Reserve der Westender nach dem Rückzug als erster von drei Absteigern bereits feststeht.