Diskussionen um den neuen Kinderfußball So setzen die Vereine der Region die DFB-Reform um

Analyse | Jugendfußball · Ab Sommer 2024 wird die neue Form des Kinderfußballs verpflichtend eingeführt, viele Vereine in Mönchengladbach, dem Kreis Viersen und dem Erkelenzer Land machen damit aktuell schon Erfahrung. Wie die Reform des DFB vor Ort umgesetzt wird und was die Vereine davon halten.

Ab Sommer 2024 wird bei den G-Junioren nur noch auf Minitore gespielt, auch bei den F-Junioren soll diese neue Spielform verpflichtend angewandt werden.

Ab Sommer 2024 wird bei den G-Junioren nur noch auf Minitore gespielt, auch bei den F-Junioren soll diese neue Spielform verpflichtend angewandt werden.

Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Die Debatte ist seit Wochen laut, kontrovers und zum Teil irreführend. Vom „weichen und seichten Weg“ (Kölns Trainer Steffen Baumgart), dem Motto „ohne Ergebnis kein Erlebnis“ (Sky-Experte Dietmar Hamann) oder der Vorstellung „demnächst spielen wir dann noch ohne Ball“ (DFB-Vize Hans-Joachim Watzke) war unter anderem an kritischen Stimmen zu lesen. Es geht um die Reform des Jugendfußballs durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB), die ab der Saison 2024/25 verpflichtend für alle Vereine in Kraft tritt und sich in vielen Verbänden schon im Testlauf befindet.