Der TV Korschenbroich und der neue Trainer gastieren in Homberg.

Handball : Erster Test für Wolf und den TVK

Am Samstag tritt der neuformierte Nordrheinligist beim VfB Homberg an. Der neue Trainer Dirk Wolf ist bislang mit der Vorbereitung zufrieden. Er will mit dem Team oben mitspielen und wieder mehr Zuschauer in die Waldsporthalle locken.

Am Samstag wird es erstmals ernst für den neuen Nordhreinligisten TV Korschenbroich – zumindest ein bisschen ernster. Denn um 15 Uhr bestreitet der Drittliga-Absteiger sein erstes Testspiel der Vorbereitung, es geht zum neuen Liga-Konkurrenten VfB Homberg. Fehlen werden Nicolai Zidorn und Aaron Jennes, die beide aus beruflichen Gründen zu dieser Zeit Urlaub machen mussten, zudem ist Tim Dicks angeschlagen. „Er hat die ganze Woche Antibiotika nehmen müssen, ich werde ihn vielleicht noch schonen“, sagt Dirk Wolf, der neue Trainer des TVK. „Dann haben wir glatte zehn Spieler an Bord.“

Das ist nicht eben viel, aber der insgesamt eher kleine Kader schreckt Wolf nicht: „Wir haben zuletzt noch Viktor Füttterer dazubekommen und haben damit einen Kader von 13 Spielern. Klar schaut man noch, ob man noch einen 14. mit dazunimmt, und wenn sich zwei, drei Spieler verletzen sollten, wird es eng. Andererseits: Früher hat man auch nur mit zwölf Leuten gespielt“, sagt der Trainer lächelnd.

Der 50-Jährige kommt von der DJK Adler Königshof, hat dort acht Jahre lang gewirkt. „Umgekehrt hat man mich auch acht Jahre da arbeiten lassen“, sagt Wolf. „Das ist auch nicht immer der Fall, dass man so lange das Vertrauen bekommt. Es war eine gute, erfolgreiche Zeit, die Spaß gemacht hat.“ Anders als sein Vorgänger in Korschenbroich, Ronny Rogawska, der nun den Drittligisten HSG Krefeld übernommen hat, ist Wolf kein hauptamtlicher Trainer, sondern arbeitet hauptberuflich für einen grafischen Händler im Außendienst.

Mit der Vorbereitung, die seit Anfang des Monats läuft, ist der Trainer zufrieden: „Die Jungs sind motiviert, etwas auf die Beine zu stellen. Das sieht alles gut aus, auch vom Einsatz her“, sagt Wolf. Einen Kapitän hat er noch nicht bestimmt, derzeit hat Philip Schneider das Amt weiterhin inne. „Wir haben Ende Juli noch eine kleine Pause von einer Woche, da setzen wir uns alle zusammen und reden auch darüber“, kündigt Wolf an. Als ehemaliger Drittligist nun den direkten Wiederaufstieg anzuvisieren, liegt ihm nicht: „Wir haben sieben neue Spieler“, gibt Wolf zu bedenken. „Und die anderen sechs haben den Abstieg erlebt, keine gute Saison gespielt und immer weiter sinkende Zuschauerzahlen gehabt. Wir wollen oben mitspielen, attraktiven Handball bieten und die Zuschauer wieder in die Halle holen.“ Dafür ist die Partie in Homberg ein erster Test.

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