Der TV Geistenbeck feiert seinen elften Sieg in Serie

Handball-Verbandsliga : Auch ein dezimierter Kader kann den TVG nicht stoppen

Gegen die Reserve der Adler Königshof dreht vor allem Manuel Bremges beim TVG mächtig auf. Trainer Thomas Laßeur freut sich über den Sieg, kritisiert aber die harte Auslegung der Schiedsrichter. Völlig chancenlos ist der abgestiegene TV Korschenbroich II beim designierten Aufsteiger Jahn Hiesfeld.

Die Serie des TV Geistenbeck hat auch nach dem 30:23 (14:11)-Erfolg gegen die DJK Adler Königshof II weiterhin Bestand – es war bereits der elfte Sieg in Folge. Anfangs hatten die Gastgeber, die wie die DJK nicht in Bestbesetzung antraten, nicht zu ihrem Spiel gefunden und liefen erst einmal einem Rückstand hinterher. Dann war es Manuel Bremges, der einfach nicht zu stoppen war, der den TVG bis zum Pausenpfiff wieder auf Kurs brachte. Nach dem Seitenwechsel nutzten die Hausherren zunächst optimal ihre Überzahlsituationen, hatten dann noch einmal eine kleinere Schwächephase, in der Königshof bis auf zwei Tore herankam, doch zum Schluss gab Geistenbeck richtig Gas und zog unwiderstehlich davon. „Es war ein verdienter Sieg“, freute sich Trainer Thomas Laßeur. „Allerdings setzten die Schiedsrichter diesem fairen Spiel dem Stempel auf, es hagelte auf beiden wirklich unnötige Zeitstrafen.“ TVG-Tore: Bremges (10/1), Reinartz (6), Schütte (5), D. Meissner, Bautz, de la Vega, Hermanns (je 2) und A. Meissner.

Dagegen war das Schlusslicht TV Korschenbroich II beim designierten Aufsteiger TV Jahn Hiesfeld absolut chancenlos und musste sich mit einer 15:36 (8:17)-Schlappe auf die Heimreise machen. Zu allem Überfluss fielen während der Partie auch Abwehrchef Aaron Bahr mit einer Kapselverletzung am Finger und Haupttorschütze Lukas Menze, der sich den Rücken verdrehte, aus. Beide konnten nicht mehr weiterspielen. „Anfangs haben wir ja noch ganz gut mitgehalten“, sagte Trainer Tom Strack. „Aber nach den Verletzungen fehlten die Alternativen, und als der Rückstand immer größer wurde, haben die Spieler dann auch die Köpfe hängen lassen.“ TVK-II-Tore: Bihn (4), Mölders, Lehner (je 3), Menze (2/1), Knepper, Hild und Scheidt.

(alpa)