Lokalsport: Der FC muss beim Spitzenreiter ran

Lokalsport : Der FC muss beim Spitzenreiter ran

Zu Hause sind die Gladbacher eine Macht, auswärts tun sie sich schwer. Ob sich das beim TSV Meerbusch ändern lässt?

Die Heimbilanz des 1. FC Mönchengladbach ist makellos unter Leitung von Trainer Benedict Weeks. Keiner von sieben Gegnern kam ungeschoren von der Ernst-Reuter-Kampfbahn zurück. Gekämpft wurde hier nur, wenn es phasenweise nötig war. Ansonsten wurden die Gegner spielerisch besiegt und mit klaren Niederlagen nach Hause geschickt. Doch auswärts wartet der FC noch immer auf einen Sieg. Ob das nun ausgerechnet beim TSV Meerbusch gelingt, der den Aufstieg in die Oberliga schon gebucht hat?

Bei einem weiteren Spitzenteam, dem SC Velbert, setzte es für den FC mit 2:6 die bisher bitterste Niederlage. Vielleicht hat die junge Mannschaft nun aber schon so viel Erfahrung gesammelt, dass sie in Meerbusch erfolgreich abschneiden kann. Erfolgreich wäre in diesem Fall auch schon ein Unentschieden. Immerhin kann der FC auf den Torschützenkönig der Liga, Oguz Ayan, zurückgreifen.

Der bekommt inzwischen intern Konkurrenz durch den Japaner Mitsuharu Fujihara, der es bisher auf neun Treffer gebracht hat. Schließlich haben auch Vincent Boldt und David Godlevski Trefferqualitäten bewiesen. Godlevski hat nach einer längeren Verletzungspause das Training wieder aufgenommen. Für einen Einsatz morgen dürfte es aber noch zu früh sein.

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Gefragt ist in Meerbusch aber vor allem die Defensive. Da ist zu hoffen, dass Torwart Elvedin Kaltak wieder einen sehr guten Tag erwischt. Um in der Defensive gut auszusehen, muss aber auch die Mannschaft insgesamt intensive Laufbereitschaft leisten und Zweikampfstärke beweisen. "Wir haben jetzt Spitzenmannschaften zum Gegner. Vielleicht kriegen wir das auch noch auswärts besser als bisher hin. Sonst müssen wir in der Sommerpause herausfinden, warum wir zu Hause gewinnen und das auswärts nicht schaffen", sagt Trainer Weeks.

Aufgrund der Heimstärke hat der FC aber jetzt schon eine bessere Punktzahl als in der vorangegangenen Spielzeit geholt. "Damit können wir alle sehr zufrieden sein", sagt Weeks erfreut. Der Kader für die kommende Saison nimmt auch immer konkretere Formen an. Fast alle Stammspieler werden bleiben. Zu den bereits verpflichteten Spielern Lukas Stiels, der aus Grefrath kommt, und Torwart Martin Hahnen, wechselt aus Süchteln Samuelson Forestal zum FC. "Wir werden aber auch noch weiter nach Spielern suchen, die uns weiterbringen können", sagt Weeks.

Nach Meerbusch fährt der FC gelassen, aber dennoch ehrgeizig. "Für uns ist eine gute Saison schon gesichert. Es wäre schön, wenn wir jetzt noch das eine oder andere Sahnehäubchen draufsetzen könnten", sagt Weeks.

(RP)
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