Fußball : Den Abwärtstrend stoppen

Nach dem guten Start in die Landesliga-Saison holten die Spvg. Odenkirchen und die DJK/VfL Giesenkirchen zuletzt nur einen Punkt aus den letzten vier Spielen. Der 1.FC hat die letzten beiden Spiele ebenfalls nicht gewonnen – von einer Krise ist beim Überraschungsteam aber keine Rede.

Nach dem guten Start in die Landesliga-Saison holten die Spvg. Odenkirchen und die DJK/VfL Giesenkirchen zuletzt nur einen Punkt aus den letzten vier Spielen. Der 1. FC hat die letzten beiden Spiele ebenfalls nicht gewonnen – von einer Krise ist beim Überraschungsteam aber keine Rede.

Fussball Für Frank Mitschkowski gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Über das Gerede von einem Abwärtstrend nach einem Punkt aus den letzten beiden Landesliga-Spielen kann der Trainer des 1. FC Mönchengladbach nur schmunzeln. „Wir sind immer noch Aufsteiger und haben zuletzt gegen die Top-Teams Grevenbroich und Fischeln gespielt“, sagt Mitschkowski. Viel mehr als ihn ein Punkt aus zwei Spielen ärgert freut er sich über eine Erkenntnis. „Wir können in dieser Liga mithalten“, sagt er.

Nach nur einer Niederlage aus den ersten acht Saisonspielen steht der Aufsteiger auf Tabellenplatz drei – mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Spitze. „Es ist schön, im oberen Drittel mitzuspielen“, gibt Mitschkowski zu. „Jetzt würden wir uns gerne da einnisten.“

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Favorit gegen Tabellenvorletzten

Dennoch verliert er nicht aus den Augen, dass es in erster Linie um den Klassenverbleib geht. Ein Sieg gegen den Vorletzten Linner SV (Sonntag, 15 Uhr) würde das ohnehin schon beachtliche Polster auf die Abstiegsränge weiter ansteigen lassen. „Auf dem Papier sind wir Favorit“, weiß Mitschkowski. „Aber gegen Linn, die über die Kampf- und Laufbereitschaft ins Spiel kommen, dürfen wir nicht den Fehler machen, sie zu unterschätzen.“ Beim Projekt Heimsieg wird er wohl wieder auf Tobias Busch, Björn Line von de Berg und Fatih Yurdassevem zurückgreifen können.

Wesentlich ungünstiger sieht die personelle Situation nach wie vor bei Liga-Konkurrent Spvg. Odenkirchen aus. Neun Spieler werden Peter Schleuter im Heimspiel gegen den 1. FC Grevenbroich-Süd fehlen. „Es wird sehr schwierig, gegen Grevenbroich zu bestehen“, sagt der Trainer. „Die Ausfälle lassen sich nur schwer kompensieren.“ Nach drei Siegen aus den ersten drei Spielen holte Odenkirchen aus den folgenden fünf nur noch ein Unentschieden. „Wir müssen schauen, dass wir jetzt anfangen zu punkten“, sagt Schleuter. „Wenn wir bis zur Winterpause noch zehn weitere Punkte holen, wäre das eine Basis, auf der wir für die Rückrunde bauen könnten.“

Sogar noch zwei Punkte weniger als Odenkirchen hat die DJK/VfL Giesenkirchen. „Wir sind im Abstiegskampf“, sagt Trainer Guido Knuppertz. „Aber ich hoffe, dass wir den Abwärtstrend stoppen können.“ Dazu muss seine Mannschaft beim SV Hilden-Nord punkten. „Wir wollen vier Punkte aus den nächsten beiden Spielen“, fordert der Trainer Erfolgserlebnisse nicht nur in Hilden, sondern auch kommende Woche gegen den Linner SV. Die Ausfälle von Innenverteidiger Oliver Oczko (gesperrt) und Mittelfeldspieler Lazaros Ilyadis (Verletzung an der Ferse) bereiten Knuppertz weniger Kopfzerbrechen. „Es gibt andere Spieler, die in die Bresche springen werden“, sagt er.

(RP)