Das Eltern-Kind-Turnier in Wickrath wird gut angenommen

Tischtennis : Wickraths Alleinstellungsmerkmal

Das Eltern-Kind-Turnier ist beliebt bei Teilnehmern und Zuschauern. Der TuS stellt derzeit 16 Mannschaften im Meisterschaftsbetrieb. Am Wochenende geht es in der Landesliga im Derby gegen Spitzenreiter Rheydt-Wetschewell.

Der TuS Wickrath zählt zu den engagiertesten Vereinen im Tischtennis-Kreis Mönchengladbach. Auch wenn es aktuell im Nachwuchsbereich nicht für die höheren Spielklassen reicht, unternimmt Wickrath viel, um den Nachwuchs für den Sport zu interessieren. Dazu zählen neben intensivem Training auch gesellige Aktivitäten. Traditionell veranstaltet Wickrath unter anderem ein Eltern-Kind-Turnier, das seit jeher bei den Vereinsmitgliedern sehr beliebt ist. Nicht nur für die Aktiven sondern dank der Versorgung mit Speisen und Getränken auch bei den Zuschauern. „Da haben wir in der näheren Umgebung sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal“, sagt TuS-Abteilungsleiter Hubert Radermacher. „Für das Vereinsleben und damit für die Attraktivität unternehmen wir viel.“

Insgesamt elf Teams fanden sich in der altehrwürdigen Halle Am Antoniushügel ein und spielten mehr als fünf Stunden um den Titel. Den sicherten sich nach hartem Kampf Georg Kempers mit seiner Tochter Alena. Sie erhielten von Jugendwart Georg Dewitt, der mit Lisa und Michael Rix die Turnierleitung übernahm, den begehrten Siegerpokal. Dahinter belegten Bernd Köhler mit Sohn Mika und Dieter Pöstges mit seinem Neffen Oskar Wietheger die nächsten Plätze.

Wickrath nimmt aktuell mit 16 Team am Meisterschaftsspielbetrieb teil. Alle Vereine im Kreis Mönchengladbach haben durchschnittlich 5,35 Mannschaften gemeldet. Fast die Hälfte aller Vereine verfügt über keine Nachwuchsmannschaft. Es gibt im Westdeutschen Tischtennis-Verband nur fünf Kreise, die hier noch schlechter abschneiden. Da sich die Hinrunde dem Ende zuneigt, finden am Wochenende deutlich weniger Spiele mit Wickrather Beteiligung statt. So hat die Erstvertretung in der NRW-Liga ihr Spiel gegen den Tabellenletzten DJK Rhenania Kleve auf nächsten Sonntag verlegt.

Der TuS Wickrath II trifft mit dem TuS Rheydt-Wetschewell nicht nur auf den Lokalrivalen, sondern auch auf den Tabellenführer der Landesliga. Nominell sind die Rheydter favorisiert. Schließlich haben sie nach dem 8:8 zum Saisonauftakt gegen den Meidericher TTC alle Spiele gewonnen. Zudem hat Wickrath dreimal in Folge verloren. Aber erstens ist es ein Derby und zweitens ungewiss, ob Rheydt in Bestbesetzung spielen wird. In der Frauen-Oberliga empfängt der TuS den Tabellenzweiten, TTVg WRW Kleve II. „Wenn wir komplett spielen und die richtige Einstellung zum Spiel finden, ist auch gegen Kleve etwas möglich“, sagt Radermacher. Damit Wickrath nicht auf einem Abstiegsrang „überwintern“ muss, sollen in den beiden Spielen gegen Kleve und beim TTC GW Fritzdorf II noch Punkte geholt werden.

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