Christina Lehnen wechselt nach Münster „Wir hatten beim LAZ eine tolle Trainingsgruppe“

Interview | Leichtathletik · Christina Lehnen vom LAZ Mönchengladbach wechselt aufgrund ihres Studium zur LG Münster. Nach ihrem Abschied spricht die junge Hindernisläuferin über ihren Wechsel und die Zeit in Mönchengladbach.

Die Brachterin Christina Lehnen wechselt nach Münster.

Die Brachterin Christina Lehnen wechselt nach Münster.

Foto: LAZ Mönchengladbach

Die 19-jährige Brachterin Christina Lehnen vom LAZ Mönchengladbach (vorher TSF Bracht) wechselt wegen ihres Lehramt-Studiums mit den Fächern Sport und Biologie zur LG Münster. Im Interview spricht die Hindernisläuferin über ihre Zeit beim LAZ und die Ziele in der Zukunft.

Christina Lehnen, wie lief Ihr Start bei der LG Münster? 

Lehnen  Ich habe ja im Wintersemester mit dem Studium an der WWU, der westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, begonnen. Seit Ende der Saison trainiere ich schon bei der LG und mache bereits das Aufbautraining für die neue Saison mit. Ich freue mich über den Schritt, da die LG im Bereich des Deutschen Leichathletik-Verbandes als sehr leistungsstark gilt.

Mit wem trainieren Sie dort?

Lehnen Ich habe dort eine gute Trainingsgruppe gefunden. Es macht mir großen Spaß, mit ihr zu trainieren. Da sind viele U20-Jugendliche und U23-Frauen dabei. Das Schöne ist, dass die neue Trainingsstrecke ziemlich zentral an der Uni liegt. Daher habe ich keine weiten Wege.

Trainieren Sie weiterhin in Ihrer Paradedisziplin Hindernis?

Lenen Ja, ab der neuen Saison gehöre ich den U23-Frauen an und konzentriere mich jetzt auf die 3000-Meter-Hindernis, vorher waren es die 2000 Meter. Erst einmal kommt aber die Hallensaison, wo ich verstärkt 1500 Meter laufen werde.

Diese Saison lief es bei Ihnen nicht so gut: Woran lag das?

Lehnen Ich hatte leichte Startprobleme. Bei der Jugend-DM lief es dann trotzdem gut als Dritte über 2000-Meter-Hindernis in 6:56,47 Minuten, obwohl ich einige Wochen zuvor Corona hatte. 

Welche Ziele setzen Sie sich?

Lehnen Ich will auf der längeren 3000-Meter-Hindernisstrecke gut ankommen und meine Bestzeit von 11:00,60 Minuten auf jeden Fall verbessern. Das heißt, eine Zeit deutlich unter elf Minuten muss ich dann laufen.

Woran denken Sie, wenn Sie auf Ihre Zeit beim LAZ Mönchengladbach zurückblicken?

Lehnen Da kann ich nur Positives berichten, weil ich mich in dieser Zeit erheblich verbessern konnte – beispielsweise über 800 Meter auf 2:15,07 Minuten und über 1500 Meter auf 4:39,92 Minuten. Wir hatten in Mönchengladbach eine tolle Trainingsgruppe um Trainer Johannes Gathen. 

Bleibt der Kontakt zu ihrem Ursprungsverein TSF Bracht erhalten?

 Ja, aber nicht mehr so stark wie vorher, als ich dort noch Jugendtrainerin war. Ich helfe aber selbstverständlich noch ab und zu dort aus, wenn Veranstaltungen stattfinden und ich zu Hause in Bracht bin.

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