Borussia Mönchengladbach: Handballer wollen wieder konstanter werden

Handball : Borussia glaubt an ihren Kader

Die Oberliga-Handballer befinden sich bereits in einer intensiven Vorbereitung auf die erst am 14. September startende Saison. Bis dahin werden sie nur wenige freie Tage haben. So soll alles besser werden als in der vergangenen Spielzeit. David Mannheim hört auf, Antoine Baup geht, Hendrik Nietsch greift nur noch im Notfall ein. Can Niermann und Guus Killars sind neu dabei.

Die vergangene Saison ist nicht gerade so gelaufen, wie es sich die Verantwortlichen bei Borussia Mönchengladbach vorgestellt hatten. "Das war ganz und gar nicht das, was wir uns vorgenommen haben", betont Bodo Grewe, stellvertretender Abteilungsleiter und Co-Trainer der Borussen. "Eigentlich wollten wir ja ganz oben mitmischen, aber uns fehlte einfach die nötige Konstanz. Du kannst nicht gegen den Tabellenführer gewinnen und dann beim Vorletzten verlieren. Aber wir hatten auch Pech mit Verletzungen, die wir einfach nicht kompensieren konnten." Außerdem ist das Durchschnittsalter der Mannschaft auch sehr niedrig, so dass letztlich auch die nötige Cleverness fehlte. So sprang am Ende der sechste Tabellenplatz heraus.

In der neuen Spielzeit soll alles besser werden. Und dabei kann die Borussia auf eine fast eingespielte Mannschaft zurückgreifen. David Mannheim hängt seine Schuhe an den Nagel und Antoine Baup verlässt den Verein – er hat sich der Reserve des TSV Bayer Dormagen in der Oberliga Mittelrhein angeschlossen. Hinzu kommt noch Torhüter Hendrik Nietsch, der allerdings für den Notfall weiter zur Verfügung steht. Neu ist Torhüter Can Niermann, der aus der Landesliga von Bayer Uerdingen kommt, zuvor aber in der Jugend-Bundesliga spielte. Außerdem kommt Guus Killars vom Verbandsligisten TSV Kaldenkirchen. "Momentan befinden wir uns zwar bis nächsten Mittwoch noch im Training und bestreiten dann noch ein Freundschaftsspiel gegen den TV Longerich. Danach ist dann bis zum 15. Juli Pause, ehe die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt", sagt Grewe.

Das Programm, das die Spieler dann zu absolvieren haben, hat es durchaus in sich, denn bis zum Saisonstart am 14. September stehen inklusive der Wochenenden lediglich zehn freie Tage auf dem Programm. Dann haben die Borussen neben den Trainingseinheiten zahlreiche Testspiele und Turniere. "Wir freuen uns darauf, wenn es wieder anfängt", so Grewe. "Das Programm ist schon sehr ambitioniert, aber wir glauben, dass es für die junge Mannschaft genau das Richtige ist, um sich weiterzuentwickeln. Wir hoffen dann, besser zu werden als letzte Saison, und in der Vorbereitung wollen natürlich auch Spaß haben, um mit einer homogenen Mannschaft starten zu können.“

Grewe ergänzt: „Personell hätten wir zwar gerne noch einen Kreisläufer gehabt, aber das hat nicht funktioniert. Wir glauben dennoch, dass wir einen starken Kader haben. Wichtig wird es auch sein, wie wir in die neue Saison starten, denn in den ersten drei Spielen treffen wir gleich auf Unitas Haan sowie Aufsteiger TSV Aufderhöhe und Regionalliga-Absteiger VfB Homberg. Das ist sicherlich nicht einfach, aber auch sehr reizvoll, weil wir TSV und VfB überhaupt noch nicht kennen."

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