Borussia Mönchengladbach besiegt LTV Wuppertal verdient mit 29:26

Handball : Die Borussia von ihrer besten Seite

Am letzten Spieltag hat Borussia Mönchengladbach noch einmal bewiesen, wozu die Mannschaft eigentlich in der Lage ist, denn die Schützlinge von Trainer Tobias Elis gewannen gegen den Tabellendritten LTV Wuppertal hochverdient mit 29:26 (16:10). Danach wurde noch lange mit den Fans gefeiert.

Gerade die Vorstellung der Borussen in der ersten Halbzeit war vom Allerfeinsten. Die Deckung präsentierte sich gegen den LTV Wuppertal von ihrer besten Seite, attackierte den Gegner aggressiv, aber nicht unfair, und wenn dann doch einmal ein Wurf auf das Tor der Borussen kam, war dieser zumeist sichere Beute des grandios haltenden Sven Plath, der in seinem Abschiedsspiel noch einmal alle Register zog. Aber auch die Angriffsleistung konnte sich wirklich sehen lassen. Der Ball lief schnell durch die eigenen Reihen, und die sich bietenden Chancen wurden eiskalt genutzt. „Die erste Halbzeit war schon nahezu perfekt“, freute sich Elis. „Wir hatten gegenüber den letzten Spielen noch etwas gutzumachen, und das hat die Mannschaft auch in die Tat umgesetzt.“

Es war auch schon fast selbstverständlich, dass es nach dem Seitenwechsel so nicht weitergehen konnte, zumal der Kader der Hausherren nicht gerade üppig besetzt war. Nach und nach schwanden die Kräfte, was die Oberbergischen dann auch nutzten, um den Rückstand zu verkürzen. Allerdings kam der LTV nicht näher als drei Tore heran, was ein Ergebnis des unbändigen Einsatzwillens der Borussen war, die dadurch den einen oder anderen Fehler zu kaschieren wussten. „Wir haben heute wirklich alles gegeben, und keiner hat mit angezogener Handbremse gespielt“, betonte Elis. „So waren dann auch alle hochzufrieden nach dem Spiel, was sich auch hinterher in den Gesprächen mit den Fans herausstellte, mit denen wir noch lange gefeiert haben.“

Die Torschützen von Borussia Mönchengladbach: Lukas Feld (7/3), Antoine Baup (6), Niklas Berner (5), Moritz Krumschmidt (4), Sascha Ranftler (3), Clim Smeets (2), Andreas Kropp und David Mannheim.

(alpa)
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