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Handball: Borussia hält Kontakt zur Tabellenspitze

Handball : Borussia hält Kontakt zur Tabellenspitze

Die Oberliga-Handballer von Trainer Zoran Cutura haben trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle den TV Aldekerk 24:21 geschlagen und nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg wieder zwei Punkte erringen können.

Nach dem 24:21-Erfolg gegen den TV Aldekerk bildeten Borussias Spieler einen Kreis und tanzten ausgelassen. Trainer Zoran Cutura streckte die Faust in die Höhe. Bilder, die zeigen, wie wichtig der Sieg für die Spieler und deren Selbstvertrauen war. "Ich freue mich einfach mit der Mannschaft", sagte Borussias Trainer.

Denn nach zuletzt nur einem Punkt aus den zurückliegenden drei Spielen musste bei den Borussen mal wieder ein Sieg her. Die Vorzeichen dafür waren jedoch alles andere als optimal. Daniel Koenen und Martin Kuhlen standen Cutura einmal mehr nicht zur Verfügung. Hakon Lehmann laborierte noch an einer Leistenzerrung und konnte nur sehr punktuell spielen. Das bedeutete für Cutura, dass er improvisieren musste. So spielte etwa Tobias Elis am Kreis, Björn Marquardt hingegen bekleidete die Koenen-Position. "Beide haben ihren Job richtig gut gemacht", lobte Cutura.

Am frühen Rückstand änderte das jedoch erst mal nichts, die Aldekerker erwischten den besseren Start und führten 3:1. Borussia blieb unbeeindruckt, drehte das Spiel auf 5:3, um sich dann mit einer kurzen gedanklichen Auszeit wieder um den Lohn ihrer Arbeit zu bringen. Aldekerk gelang eine 5:0-Serie und Borussia war wieder gefordert. "Aldekerk war wirklich motiviert", sagte Cutura. Seine Mannschaft jedoch auch, die sich wieder auf ihre Stärken besann und bis zur Pause eine 11:9-Führung herausspielte.

Möglich machte das die Abwehr mit Christoph Szymanski und Max Greven, der für seine Leistungen ein Sonderlob von Cutura erhielt: "Er blieb in der Abwehr fehlerfrei, hat wirklich 100 Prozent gegeben und noch ein Tor selbst gemacht".

Mit der zweiten Halbzeit begann die stärkste Phase der Gastgeber. "Wir wollten die ersten zehn Minuten nach Anwurf so richtig Vollgas geben", sagte Cutura. Seine Schützlinge setzten diesen Wunsch um. Nach nicht einmal 40 Spielminuten hatten sich die Gladbacher auf 17:11 abgesetzt. Hinten hielt der Abwehrverbund den Angriffen stand. Das, was aufs Tor kam, parierte Sven Plath, der "endlich nach dem Spiel auch mal schmerzfrei blieb" (Cutura). Zu dem Zeitpunkt glaubten die ersten Zuschauer an einen Sieg, mussten am Ende aber noch einmal zittern. Aldekerk bewies Kampfgeist und verkürzte bis zur 56. Minute auf 20:21. Grund zur Unruhe sah Cutura aber keinen. "Wir waren fitter", so der Trainer.

Er sollte recht behalten. Kaltschnäuzig nutzten die Gastgeber ihre Chancen, führten Aldekerk beim 23:20 regelrecht vor, als Elis eine Kombination sehenswert abschloss, und sicherten sich den unter dem Strich hochverdienten Sieg.

(rüb)