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Bezirksliga: Sportfreunde Neuwerk in der Hinrunde mit Trainerwechsel, RWE-Spektakel und Abstiegssorgen

Hinrundenfazit Sportfreunde Neuwerk : Trainerwechsel, RWE-Spektakel, Abstiegssorgen und Hoffnungsträger

Die Sportfreunde Neuwerk erlebten eine Achterbahn-Hinrunde, die sportlich jedoch enttäuschend verlief. Vor allem in der Offensive klemmte es. Dafür ist nun ein neuer Torjäger verpflichtet worden.

Das hätten vor Saisonbeginn die wenigsten vermutet: Nach einer halben Saison belegen die Sportfreunde aus Neuwerk den vorletzten Tabellenplatz. Potenzial ist definitiv vorhanden, doch die Mannschaft zeigte ihr Leistungsvermögen viel zu selten. Infolge dessen griffen die üblichen Gesetzmäßigkeiten: Ende November trennte man sich von Trainer Markus Lehnen. Mit Dony Karaca soll es an der Seitenlinie künftig besser werden.

Wie war der Saisonverlauf?

Schon die Vorbereitungsspiele liefen durchwachsen: Nur ein Sieg gelang gegen den B-Ligisten Broich-Peel. Gegen den 1. FC Mönchengladbach gab es ein 2:4. Auch die Partien gegen Wickrath und den 1. FC Viersen gingen verloren. Der Saisonauftakt war zumindest mit einem 1:0-Erfolg gegen Hardt erfreulich. Es folgte ein 1:3 gegen Vorst, danach trennte man sich von Waldniel mit 1:1. Dann setze es drei Niederlagen in Serie gegen Teams, die – abgesehen von Straelen II – derzeit in der oberen Tabellenregion zu finden sind. Gegen Brüggen gab es mit einem 3:1 ein kurzes Erfolgserlebnis, ehe vier weitere Niederlagen Neuwerks Platz im Tabellenkeller zementierten. Immerhin: Zum Hinrundenabschluss gab es einen wichtigen 3:0-Derbysieg in Lürrip, übrigens nach dem Erfolg im Kreispokal der zweite Derbysieg binnen drei Monaten. Apropos Pokal: Ein Höhepunkt war der Auftritt gegen Rot-Weiß Essen im Niederrheinpokal, der zwar mit 0:7 verloren ging, in dem die Mannschaft sich aber teuer verkaufte. Im Kreispokal erreichten die Sportfreunde zudem das Finale gegen den Ligakonkurrenten Mennrath.

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Was lief gut?

Vor allem die Pokalspiele. Die Begegnung gegen Regionalligist Essen war ein Abend für die Vereinsgeschichte. Im Ligabetrieb gab es hingen wenig Positives. Wenn überhaupt, dann die Defensive: Mit 24 Gegentoren stellen die Sportfreunde die drittbeste Verteidigung der Liga.

Was muss besser werden?

Der neue Trainer Dony Karaca muss etliche Baustellen beheben. Vor allem die Treffsicherheit. „Was nutzt es, wenn du das Spielgeschehen bestimmst, am Ende aber mit leeren Händen dastehst. So gesehen haben wir im Schnitt jedes Spiel mit 1:2 verloren“, erklärte der Sportliche Leiter Peter Surujun. Daher verpflichtete Neuwerk Torjäger Pascal Schmitz von A-Ligist Geistenbeck. „Mit Schmitz hoffen wir, uns in diesem Punkt zu verbessern und in der Rückrunde mehr als 13 Treffer zu erzielen“, meinte der Sportliche Leiter. Denn diese 13 Treffer sind die schwächste Ausbeute aller Bezirksligisten.

Personal und Neuzugänge:

Mit drei neuen Spielern ging Neuwerk in die Saison, von denen zwei wieder zu ihren vorherigen Amateurvereinen in Frankfurt und Düsseldorf zurückkehrten. Zudem kamen vier A-Junioren zum Einsatz, von denen drei aber weiterhin für die A-Jugendmannschaft auflaufen. Nur Michael Hermes, jüngerer Bruder von Christopher Hermes, bleibt vorrangig im ersten Team. Die Hoffnungen auf eine bessere Rückrunde ruhen auf Neuzugang Schmitz, der mit der Empfehlung von 17 Toren für Germania Geistenbeck nach Neuwerk wechselt.

So sieht die Vorbereitung aus:

Trainingsbeginn ist am 18. Januar. Testspiele sind geplant am 29. Januar Wickrath (A), 1. Februar SV Grevenbroich (H), 6. Februar Millich (H), 13. Februar Dynamo Erkelenz (H), 20. Februar Giesenkirchen (A).