Hinrundenrückblick Sportfreunde Neuwerk Mit Aufstiegschancen ins neue Jahr

Fußball-Bezirksliga · Neuwerk hat seine Stellung als Spitzenteam der Bezirksliga bestätigt und überwintert auf Platz zwei – in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Krefeld-Fischeln. Für den Aufstieg muss in der Rückrunde jedoch alles passen.

Toreschießen war eine der Qualitäten der Neuwerker in der ersten Saisonhälfte, wie beim 2:1 gegen den OSC Waldniel.

Toreschießen war eine der Qualitäten der Neuwerker in der ersten Saisonhälfte, wie beim 2:1 gegen den OSC Waldniel.

Foto: Heiko van der Velden

Zur Winterpause auf Platz zwei – hinter den Sportfreunden aus Neuwerk liegt eine starke Hinrunde. Mit fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter VfR Krefeld-Fischeln kann sogar der Aufstieg noch ein Thema werden.

So lief die Hinrunde  

Die erste Hälfte der Saison war für Neuwerk durchaus ein Erfolg. Nachdem die Mannschaft im vergangenen Jahr knapp den Aufstieg verpasst hatte, mischt sie auch in dieser Saison wieder oben mit. 13 Siege und 41 Punkte holte Neuwerk aus den ersten 18 Spielen. „Wir haben unsere Erwartungen so weit erfüllt. Für Außenstehende mag es vielleicht so aussehen, als hätten wir uns vor der Saison den Aufstieg als Ziel gesetzt. Unser Ziel war es aber oben mitzuspielen, und sich in den oberen Plätzen festzusetzen“, sagt Trainer Dony Karaca.

Doch vom Saisonstart weg machte sein Team deutlich, dass es eines der Spitzenteams der Spielklasse ist. So schlug das Team direkt zum Auftakt der Saison den 1. FC Mönchengladbach deutlich mit 5:0 und am folgenden Spieltag Türkiyemspor mit 6:0. Nur gegen Tönisberg (1:4), Krefeld-Fischeln (0:3) und Grefrath (1:3) wurden die Mannen von Dony Karaca geschlagen. Zum Jahresabschluss folgten noch zwei Siege gegen Willich (3:1) und erneut den 1. FC Mönchengladbach (4:1).

Das lief gut 

So schnitten die Sportfreunde Neuwerk in den vergangenen 15 Jahren ab
17 Bilder

So schnitten die Sportfreunde Neuwerk in den vergangenen 15 Jahren ab

17 Bilder
Foto: Horst Höckendorf

Trainer Karaca hat einiges zu loben bei seiner Mannschaft. Insbesondere hebt er jedoch die Mentalität und die Trainingsbeteiligung seines Teams hervor: „Wir trainieren sehr intensiv, dreimal die Woche. Und die Mannschaft setzt die Sachen sehr gut um. Jeder Trainer würde sich freuen, wenn er immer 18 Spieler beim Training hat, also auch die Beteiligung ist hervorragend“, so Karaca. „Die Jungs sind immer da, die wollen immer, das macht einfach Freude.“ Mit 51 Toren stellt Neuwerk die drittbeste Offensive der Liga, erzielte in der neun der 18 Spiele drei oder mehr Tore. Defensiv sind die 22 Gegentore der zweitbeste Wert der Liga – wenn auch deutlich hinter Ligaprimus Fischeln-Krefeld (zwölf Gegentreffer).

Das lief nicht so gut 

Trainer-Umfrage in der Bezirksliga Niederrhein: Wer steigt auf? Wer steigt ab?
11 Bilder

Wer ist der Aufstiegsfavorit in der Bezirksliga?

11 Bilder
Foto: Heiko van der Velden/heiko_van_der_velden

Trotz der sehr guten Hinrunde gibt es auch Dinge, bei denen laut Karaca noch Luft nach oben besteht. „Wir arbeiten in der Vorbereitung daran, unsere individuellen Fehler zu minimieren“, so der Trainer. In den verlorenen Spielen vermisste Karaca vor allem eine aggressivere Spielart. „Wir trainieren in kleinen Räumen viele Zweikämpfe, um an der Aggressivität zu arbeiten.“

So läuft die Vorbereitung

Auf dem Transfermarkt sind die Neuwerker bereits aktiv geworden und haben neue Spieler verpflichtet. So kamen Dario Krezic (ASV Süchteln) und Mahdi Ziyar (Heitersheim). Torjäger Christopher Hermes kommt zudem nach langer Verletzung wieder zurück. Allerdings gibt es auch einige Abgänge: Jonas Hintsches ging zum SC Waldniel, Dominik Zagrovic verlässt den Verein in Richtung Dilkrath und Philipp Saße wechselt zum 1. FC Mönchengladbach. 

Einige Testspiele liegen ebenfalls hinter Neuwerk: Gegen Landesligist Viersen (0:3) und Weissenberg (3:4) gab es zunächst zwei Niederlagen, ehe der SV Lürrip (5:1) und Nievenheim (3:1) geschlagen wurden. Das letzte Testspiel gegen Gnadental endete 3:3. Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte ist am 18. Februar dann der VfB Uerdingen zu Gast bei den Neuwerkern.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort