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Bezirksliga: SC Waldniel war in der Hinrunde zwischen Licht und Schatten

Hinrundenfazit SC Waldniel : Hinrunde zwischen Licht und Schatten

Die Abwehr des Bezirksligisten SC Waldniel konnte bislang in dieser Saison überzeugen, die Offensive allerdings gar nicht. So steht das Team auf Platz acht in der Tabelle, muss aber weiterhin einen sorgenvollen Blick nach unten werfen.

Nach der Hinrunde belegt der SC Waldniel den achten Platz in der Bezirksliga. Derzeit fehlen zwar nur vier Punkte auf den anvisierten fünften Platz, andererseits sind fünf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auch kein Polster, auf dem es sich auszuruhen lohnt. Die sportliche Vereinsführung um den neuen Sportlichen Leiter Daniel Saleh und Cheftrainer Michael Holthausen werden demnach in den kommenden Spielwochen mit einem genauen Blick die Tabellensituation aufmerksam verfolgen. Dass der SC den eigenen Ansprüchen bisher etwas hinterherhinkt, hat verschiedene Ursachen. 

Wie war der Saisonverlauf?

Die Vorbereitung mit vier deutlichen Siegen und einer Niederlage zum Abschluss gegen Jüchen kann als gelungen bezeichnet werden. Doch die beiden ersten Ligaspiele gingen gleich mal in die Hose. Man berappelte sich ein wenig mit drei Unentschieden in Folge, dann erst folgte in Spiel sechs der erste Dreier. Im Kreispokal schied der SC gegen den OSV Meerbusch aus. Tage später leistete man mit dem besten Saisonspiel gegen Spitzenreiter Mennrath erbitterten Widerstand, hatte aber mit 0:2 das Nachsehen. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen im Wechsel endete die Hinrunde.

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Was lief gut?

Der SC Waldniel hat erst 20 Gegentor kassiert: Das ist, nach Klassenprimus Victoria Mennrath (zehn Treffer), die zweitbeste Defensive der Liga. An Einsatzwillen mangelte es nicht, obwohl Michael Holthausen so gut wie nie seine beste Formation auf das Feld schicken konnte. „Corona hin oder her, mit solchen Problemen haben auch andere Teams zu kämpfen – mal mehr, mal weniger. Deshalb beklage ich mich nicht großartig“, erklärt der Übungsleiter.

Was muss besser werden?

Der zweitbesten Defensive steht in Waldniel allerdings auch eine der schwächsten Offensiven der Liga entgegen. Erst 15 eigene Treffer stehen nach der Hinrunde auf der Habenseite des SC. Das ist nach Neuwerk und zusammen mit Hardt die zweitschlechteste Bilanz. Torchancen wurden in der Hinrunde genügend kreiert, nur wurden diese zu oft fahrlässig liegengelassen. Hier müssen die Spieler mehr Ruhe vor dem Tor bewahren, um in der Rückrunde effektiver zu werden.

Personal und Neuzugänge:

Nur zwei externe Neuzugänge, Melih Karakas und Sergen Camcioglu, kamen im Laufe der Hinrunde vom TDFV Viersen, darüber hinaus einige ehemalige A-Junioren aus dem eigenen Nachwuchsbereich. Als neuer sportlicher Leiter konnte Daniel Saleh verpflichtet werden.

So lief die Vorbereitung:

Die vier Vorbereitungsspiele in der Winterpause konnten allesamt gewonnen werden, darunter ein 1:0 gegen den Landesligisten Kapellen und zum Abschluss ein 5:3 über Bezirksligist TSV Bayer Dormagen. Am Sonntag startet die Liga mit einem Heimspiel gegen SSV Grefrath.