Bezirksliga: Rheydter SV bastelt am Etat für die kommende Saison

Fußball : Vorsitzender des Rheydter SV äußert sich zu Gerüchten

Seit Anfang der Woche mehrten sich die Gerüchte, dass die finanzielle Lage beim Rheydter Spielverein nicht allzu rosig sein soll. Mancherorts war sogar von einem Rückzug der Ersten Mannschaft aus der Bezirksliga die Rede. Vorsitzender Horst Imdahl steht Rede und Antwort.

Horst Imdahl, Vorsitzender des Bezirksligisten Rheydter SV erklärt dem Internetportal fupa.net: „Unsere erste Priorität hat es aktuell, den Etat für die kommende Saison sicherzustellen. Das ist sicherlich nicht leicht, aber aktuell sind wir zuversichtlich, auch in der kommenden Saison eine Mannschaft in der Bezirksliga stellen zu können.“ Dabei hilft es dem Spielverein natürlich nicht, dass im Winter wohl mit den Umbauarbeiten am RSV-Stadion begonnen wird, die für die Zukunft des Vereins aber elementar wichtig sind.

Dazu äußert sich Imdahl auch im Spö-Magazin zum Spiel gegen Schwafheim am Freitag. „Der Umzug zur Sportanlage Odenkirchen-Süd – das ist derzeit die Ausweichstätte – wird uns sportlich für circa ein Jahr nur „Auswärtsspiele“ bescheren, finanziell werden uns der Ausfall der Einnahmen aus der Bandenwerbung und der bereits bekannte Absprung einiger Sponsoren Probleme bereiten“, heißt es dort. Dass es nicht einfach ist, vor diesem Hintergrund neue Unterstützer zu akquirieren, versteht sich.

Klar ist aber auch, wie wichtig die Renovierung an der Nordstraße für den Verein ist. „Bambini und F-Junioren haben wir reichlich, aber wir schaffen es kaum noch, die Jungs bis nach oben durchzubringen. Dann verlassen die uns zu Vereinen, die bessere Bedingungen haben“, betont Imdahl. „Und ein Vereinsleben gibt es bei und durch das fehlende Vereinsheim ohnehin kaum noch. Früher haben sich bei der Jugend die Mütter mal zusammengesetzt, wenn der Nachwuchs gespielt hat. Das fehlt natürlich.“

Offen bleibt, wie es weitergeht. „Diese vielleicht anderthalb Jahre müssen wir jetzt überstehen“, betont Imdahl.

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