Bezirksliga: Lürrip schenkt dem RSV fünf Tore ein

Fußball : Tor- und Regenflut beim Derby

Lürrip gewinnt die Bezirksligapartie, die aufgrund des erwartet schlechten Wetters an der Brückenstraße ausgetragen wurde, gegen Rheydt 5:3. Dabei hätten die Gäste fast noch eine beruhigende 4:1-Führung verspielt.

Pünktlich zum Anpfiff der Bezirksliga-Partie des Rheydter SV gegen den SV Lürrip setzte an der Brückenstraße der große Regen ein. Für beide Teams war es ungewohntes Terrain, doch der Rheydter SV war im Vorfeld so klug und hatte aufgrund des erwartet schlechten Wetters um eine Spielortverlegung gebeten.

Der SV Lürrip hatte dann die erste Chance im Spiel, doch Tobias Buschs Schuss ging weit am Tor vorbei. Rheydts Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn Lamin Fuchs wurde kurz darauf lang geschickt und konnte erst im letzten Moment vom Ball getrennt werden. Dann probiert es Lürrips Neuzugang Daniel Martin de Leon einfach mal aus 25 Metern, sein Schuss ging knapp am Kasten vorbei. Wenig später gab es doch Lürrips Führung, als dem Rheydter Visar Haklaj im Strafraum der Ball an den Arm sprang und Tobias Busch den fälligen Strafstoß sicher verwandelte. Sascha Büttgenbach hätte dann auf 2:0 erhöhen können, doch sein Kopfball wurde kurz vor der Linie geklärt. Dann war der RSV am Zuge. Zuerst probierte es Nikola Kalchev per Außenrist, der Lürrips Torwart Marc Ferfers sein ganzes Können abverlangte, dann machte es Kalchev im zweiten Anlauf besser und netzte zum Ausgleich ein.

In der 50. Minute markierte Nico Hermanns mit einem herrlichen Drehschuss in den Winkel die erneute Lürriper Führung. Wenig später wurde Nico Königs im Strafraum von den Beinen geholt. Busch verwandelte den Foul-Elfmeter sicher. Und Lürrip erhöhte sogar auf 4:1.

Die Gelb-Rote Karte gegen Haklaj setzte beim „Spö“ neue Kräfte frei. Ousmane Sylla verkürzte auf 2:4, kurz darauf traf Lamin Marikong zum 3:4. Doch der eingewechselte Kelly Marco Matton, der zuvor schon zwei gute Chancen vergeben hatte, machte in der Nachspielzeit mit dem 5:3 den Deckel drauf.

Während ein sichtlich angesäuerter RSV-Coach Réne Schnitzler fast kommentarlos das Spielfeld verließ, war sein Pendant Dominik Pasculli trotz des Sieges nicht ganz zufrieden mit der Leistung einiger Spieler.

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