Bezirksliga: Giesenkirchen ist weiter auf Landesliga-Kurs

Fußball : SV Lürrip und Victoria Mennrath spielen 2:2

Das „große“ Bezirksliga-Derby Lürrip gegen Mennrath endet unentschieden, das kleine gewinnt Spitzenreiter Giesenkirchen in Kleinenbroich nach 3:0-Führung 3:2. Der Rheydter SV hatte bereits am Samstag ein 5:0 vorgelegt.

Gleich zwei Derbys gab es: Aus dem kleinen in Kleinenbroich ging Spitzenreiter Giesenkirchen als 3:2-Sieger hervor, das andere fand beim 2:2 zwischen Lürrip und Mennrath keinen Gewinner. Der Rheydter SV hatte schon am Samstag mit einem weiteren klaren 5:0-Erfolg vorgelegt.

Teutonia Kleinenbroich – DJK/VfL Giesenkirchen 2:3 (0:2). Bereits zur Pause hätte Giesenkirchen 4:0 führen müssen, doch es reichte nur zu den beiden Toren von Kevin Mertens (18.) und Michael Prigge (30.). Als Erik Pöhler direkt nach dem Seitenwechsel zum 3:0 traf (47.), schien das Spiel gelaufen. Doch wie es so schön heißt: „Machst du die Dinger nicht rein, ...“. Zum Glück für das Hansen-Team fielen die Kleinenbroicher Gegentore durch Daniel Busse (83.) und Patrick vorn Hüls (87.) recht spät, so dass die Teutonen das Spiel nicht mehr drehen konnten.

SV Lürrip – Victoria Mennrath 2:2 (0:1). Am Ende zeigten sich beide Trainer mit der Punkteteilung zufrieden. Doch zuvor bekam Lürrip in der ersten Halbzeit kein Bein auf die Erde. Mennrath kontrollierte hier Ball und Gegner und hatte auch etliche Chancen. Allein Oliver Krüppel hätte früh für eine Entscheidung sorgen können, hatte aber bei zwei Großchancen Pech ebenso wie Evgenij Pogorelov oder David Schatschneider wenig später. Krüppel machte dann in der 38. Minute alles richtig und traf zur schmeichelhaften Führung. Nach dem Wechsel zeigte Lürrip ein anderes Gesicht: Aggressiver und endlich auch mit Zug zum Tor ging es los und hatte im Ausgleich durch Daniel Martin de Leon (47.) direkt die richtige Antwort parat. Tobias Busch sorgte dann abgezockt mit einem Hackentor für die Lürriper Führung (73.). Doch sein Pendant Noah Kubawitz zeigte ebenfalls etwas aus seiner Trickkiste: So ein Freistoßtor in den Winkel zum 2:2 (80.) sieht man auch nicht oft.

Rheydter SV – FC Moers-Meerfeld 5:0 (3:0). Es war der Abend des Lamin Fuchs, der selbst von fünf, sechs Gegenspielern nicht zu stoppen war. Den Torreigen eröffnete Ferdi Berberoglu (7.) mit einer Direktabnahme, nachdem Fuchs einen Abstoß abfing und nach kurzem Lauf flankte. Fast typisch das 2:0 (21.), als Visar Haklaj einen Freistoß aus der eigenen Hälfte Richtung Tor schlug und den abprallenden Ball Nikola Kalchev verwertete. Ähnlich das 3:0 (27.): Freistoß von Haklaj auf Fuchs, der zog aus spitzem Winkel ab und traf. Das 4:0 durch Batuhan Kaya (66.) wurde erst nach Anzeigen durch den Schiedsrichterassistenten offiziell, nachdem ein Getümmel vor dem Meerfelder Tor für eine unübersichtliche Situation gesorgt hatte. Das Endergebnis war dann erneut Fuchs (85.) vorbehalten, der von Berberoglu herrlich in Szene gesetzt wurde.

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