Bezirksliga: Das Topspiel war nach 17 Minuten einseitig

Handball: Borussias Torwart sieht früh Rot

Der Platzverweis für Lars Hedler spielt Bezirksliga-Spitzenreiter Lürrip II in die Karten, der im Anschluss leichtes Spiel hat und mit dem 34:19 bei der Gladbacher Reserve seine blütenweiße Weste behält. Der HSV Rheydt gewinnt das Kellerderby in Korschenbroich.

Einseitiger konnte das Spitzenspiel kaum sein,  die Turnerschaft Lürrip II siegte bei Borussia Mönchengladbach II deutlich 34:19 (18:11) und verteidigte damit die blütenweiße Weste. War die Partie bis zum 7:9 in der 17. Minute noch recht ausgeglichen, änderte sich das ab diesem Zeitpunkt schlagartig, denn Borussen-Torhüter Lars Hedler wurde mit einer Roten Karte vorzeitig unter die Dusche geschickt. Das brachte die Hausherren völlig aus dem Konzept, und Lürrip setzte sich bis zur Pause bereits entscheidend ab. Bei der Borussia wusste insbesondere Vincent Thie (6/1) zu überzeugen, während bei der TSL Daniel Kalbe (6) aus einer sehr homogenen Mannschaft etwas herausstach.

In einem torreichen Kellerderby gewann der HSV Rheydt beim TV Korschenbroich III 36:33 (17:23). Gerade in der ersten Halbzeit war es ein munteres Scheibenschießen, in dem sich die Gäste als noch treffsicherer erwiesen und sich einen komfortablen Vorsprung erspielten, den sie über die Zeit brachten. Die erfolgreichsten Torschützen des TVK III waren Marvin Barsties und Maximilian Baues (je 8), beim HSV II war es Michael Gogol (8/2).

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Gegen Schlusslicht ASV Rurtal-Hückelhoven II hatte der ATV Biesel II keine Schwierigkeiten und gewann deutlich 32:22 (18:9), wobei bis zum Pausenpfiff bereits eine Vorentscheidung gefallen war. Überragender Akteur der Hausherren war Marius Kremer (10/2).

Im Verfolgerduell gewann der TV 1848 Mönchengladbach souverän 32:22 (16:7) gegen den HSV Wegberg und kletterte damit auf den zweiten Tabellenplatz. Besonders stark war die Vorstellung der Gastgeber in der ersten Halbzeit, in der die Deckung ein schier unüberwindliches Bollwerk zu sein schien: So kassierte „der 18“ in den ersten 15 Minuten nur ein Tor. Bester Akteur der 1848er war Andreas Habrich (12/4).

(alpa)
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