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Fußball: Berberoglus Tore und Schleuters Ärger

Fußball : Berberoglus Tore und Schleuters Ärger

Odenkirchen siegte im Landesliga-Nachholspiel 5:2 gegen Lürrip. Der Stürmer traf doppelt für seine Mannschaft. Den Trainer nervt derweil die Verletzung von Andreas Prigge. 05/07 erwartet nun Amern, der FC reist nach Nettetal.

Das Licht blieb dieses Mal bis zum Schluss an. Lürrip konnte beim zweiten Durchgang des Derbys in Odenkirchen das Resultat mit 2:5 ein wenig freundlicher gestalten. Die Partie wurde wiederholt, weil sie eine Woche zuvor beim Stand von 5:0 für Odenkirchen sieben Minuten vor Schluss abgebrochen worden war.

Lürrip setzte diesmal ganz auf Torsicherung und hatte damit in der ersten Halbzeit sehr viel Erfolg. Erst nach einer halben Stunde ging Odenkirchen durch einen Elfmeter von Ferdi Berberoglu in Führung. Überraschend glich Lürrip durch Yannick Müller zum 1:1 aus. Nach einem Doppelschlag durch Christoph Spinrath und Derman Disbudak direkt nach der Pause schien die Partie mit 3:1 schon entschieden. Doch Sebastian Brahts brachte Lürrip noch einmal mit dem 2:3 heran, ehe Akin Uslucan und Berberoglu mit ihren Toren zum 5:2 für klare Verhältnisse sorgten.

Während Markus Brock von der Leistung seiner Mannschaft begeistert war, ärgerte sich Kollege Peter Schleuter über die Verletzung von Andreas Prigge der auf dem harten Aschenplatz mit einem Muskelfaserriss ausscheiden musste: "Ich bleibe dabei, dass diese Wiederholung nichts Neues ergeben hat, bis auf eine weitere Verletzung." Allerdings konnte Peter Schleuter schon gegen Lürrip fast wieder auf alle seine besten Akteure zurückgreifen. "Die waren teilweise angeschlagen und ich bin froh, dass nichts passiert ist." Am Sonntag gegen Amern muss er deshalb nicht wie vorigen Sonntag beim FC eine B-Elf aufs Feld schicken. "Es geht immer darum, den vierten Platz zu verteidigen. Da bin ich froh, wenn wir gegen einen solchen starken Gegner ein gutes Team aufbieten können."

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Gegen Odenkirchen gab es für den FC zwar einen 3:1-Sieg, aber so recht zufrieden war Trainer Stephan Houben nicht. "Gegen Kleve haben wir 0:1 verloren, gegen Odenkirchen unser spielerisches Können nicht abgerufen", sagt er. Dennoch ist der FC mit zwölf Punkten aus der Rückrunde im Soll. In den nächsten Begegnungen besteht sogar die Chance, sich gegenüber der Hinrunde zu steigern. Gegen Nettetal, wo der FC am Sonntag antritt, Tönisberg und Viersen wurden nur drei Zähler geholt. "Wenn wir in diesen Spielen alles abrufen und nicht mit angezogener Handbremse spielen, können wir sicher im Vergleich zur Hinrunde mehr Punkte sammeln", sagt Stephan Houben, der in Nettetal sozusagen ein Heimspiel hat. Seine Wohnung ist nur 300 Meter von der Union-Anlage entfernt.

Für den Rheydter SV wird sich entscheiden, ob er sich noch geringe Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen kann. "In Wachtendonk ist das ein Spiel auf Augenhöhe, wir wollen gewinnen. Das können wir schaffen, obwohl wir wieder nicht in Bestbesetzung antreten können", sagt Trainer Dieter Rütten. Er wird nächste Saison weitermachen und will mit dem Vorstand in den nächsten Wochen die nötigen Gespräche mit den Spielern führen.

(RP)