Fußball : Auf und ab im neuen Verein

Yannik Pelzer kehrte nach Odenkirchen zurück, Alexander Barth wechselte nach Jüchen, Niels Remberg schloss sich Kleinenbroich an. Das Trio erlebte bisher eine Berg- und Talfahrt in den neuen Clubs. Sonntag sind Siege gefordert, wenn sie weiter oben mitmischen wollen.

Alexander Barth, Niels Remberg und Yannik Pelzer spielen seit Saisonbeginn in der Bezirksliga für einen anderen Verein und durften sich direkt auf eine Berg- und Talfahrt begeben.

Alexander Barth (hier noch für Odenkirchen) spielt seit dieser Saison in Jüchen. Foto: kn

Wohin die sportliche Reise in den nächsten Monaten führen wird, darüber entscheidet der nächste Spieltag schon ein wenig. Klar ist auf jeden Fall, dass die Verlierer zunächst ihre Hoffnungen zu den Akten legen müssen. Yannik Pelzer, der nach einem Intermezzo wieder nach Odenkirchen zurückgekehrt ist, steht dabei am heftigsten unter Druck.

Nach einem völlig verpatzten Start haben sich die Odenkirchener auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet und müssen ihre Form bei Spitzenreiter Kaarst unter Beweis stellen. "Den miesen Start hatte größtenteils die Mannschaft zu verantworten. Schönspielerei stand im Vordergrund. Rückschläge konnten wir nicht verkraften. Das war auch eine Charaktersache. Trainer Markus Lehnen traf dabei die geringste Schuld", analysiert der 23-jährige Student selbstkritisch. Dennoch bedauert die Rückkehr an die Beller Mühle nicht.

Inzwischen geht es auch aufwärts, nachdem Trainer Peter Schleuter wieder mit Libero spielen lässt. Die Position besetzt Yannik Pelzer, der auch im Mittelfeld wertvoll für die Odenkirchener sein kann. "Ich habe schon früher unter Peter Schleuter Libero gespielt. Besser jedenfalls als Manndecker."

Dafür wurde André Kuhlen wieder reaktiviert. "Eine Maßnahme, die uns Stabilität gebracht hat", sagt Pelzer. Mit neuem Selbstbewusstsein sind die Odenkirchener sicher auch in Kaarst nicht chancenlos. "Wenn wir dort nicht verlieren, sind wir wieder dabei. Wir wollen uns nach oben orientieren", sagt Pelzer.

Das möchte auch Alexander Barth, der von Odenkirchen nach Jüchen gewechselt ist. "Aber es ist wie verhext. Zuerst haben wir viele Tore geschossen und blöde Gegentore kassiert. Im Moment treffen wir nicht, obwohl wir uns viele Chancen erarbeiten", sagt der frühere Torjäger.

Er fühlt sich in Jüchen sehr wohl, obwohl es sportlich nach einem guten Start nun gar nicht läuft. "Wir müssen einfach mal eine Serie starten. Am besten fangen wir damit in Kleinenbroich an. Denn wir wollen auch oben mitmischen", sagt der 27-Jährige, dessen Ehrgeiz ungebrochen ist.

Einen ähnlichen Saisonverlauf erlebt Niels Remberg bei den Kleinenbroichern. Er ist er aus der Fischelner A-Jugend zu den Teutonen gewechselt: "Ich habe früher hier schon gespielt und kenne viele.

Der Wechsel war kein Problem und ich fühle mich auch wohl", sagt der 18-jährige Abiturient. Gegen Jüchen möchte er nicht nur dabei sein, sondern auch gewinnen. "Das wäre schon wichtig, um nicht allzu sehr ins Mittelfeld abzurutschen."

(RP)