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Handball: Auf Torgarant Mantsch ist beim TVK Verlass

Handball : Auf Torgarant Mantsch ist beim TVK Verlass

Es gibt Spieler, die sind mit diesem gewissen Etwas ausgestattet. Spieler, die zum Beispiel einen ausgeprägten Torinstinkt besitzen. Michel Mantsch ist so ein Spieler.

33 Treffer trug der 21-Jährige zur bisherigen Bilanz seiner Mannschaft bei. 33 Treffer, die ihn auf Platz acht der Torjägerliste der Dritten Liga katapultierten - ein Platz, den er sich mit seinem Mannschaftskollegen Marcel Görden teilt, dem bis dato ebenso viele Treffer gelangen.

Doch der Korschenbroicher Rückraumakteur bleibt bescheiden. "Ob ich ein Tor mehr oder weniger mache als ein Teamkollege, ist mir eigentlich egal. Hauptsache ist, dass wir immer ein Tor mehr machen als der Gegner", sagt Mantsch und fügt hinzu: "Ich bin froh, so viel im Angriff, beziehungsweise generell, zu spielen. Ich versuche, der Mannschaft so viel wie möglich zu helfen."

Genau das tat er auch tatkräftig am Wochenende beim 24:18 gegen den VfL Gummersbach II. Neun Treffer trug Mantsch, der sich 2012 dem TV Korschenborich angeschlossen hatte, bei und war damit der treffsicherste Akteur auf Seiten der Gäste. Obwohl der Torgarant noch immer gesundheitlich leicht angeschlagen ist, will er auch heute Abend im Heimspiel gegen den Soester TV (20 Uhr) seiner Mannschaft wieder bestmöglich helfen. Mit der Partie gegen den Aufsteiger habe die Mannschaft eine schwierige Aufgabe vor der Brust, meint Mantsch.

Und auch sein Trainer Ronny Rogawska warnt vor dem Gegner, der sich mit Beginn der Saison nach vier Jahren in der Oberliga in der dritthöchsten Spielklasse zurück meldete, dort bislang jedoch erst zwei Zähler holte und sich somit am Tabellenende wiederfindet. "Unser Ziel muss ein Erfolg gegen den Soester TV sein. Aber wir dürfen die Mannschaft auf keinen Fall unterschätzen, denn das Team von Dirk Lohse hat bislang in jeder Partie mindestens 28 Treffer erzielen können.

Und das bedeutet, dass wir erneut vor allem aus einer starken Deckung unser Spiel aufziehen müssen", sagt Rogawska, dem im wiedergenesenen Nicolai Zidorn voraussichtlich eine weitere Alternative für den Rückraum zur Verfügung steht.

(rost)