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Handball: Auch Welfia stoppt den TV 1848 nicht

Handball : Auch Welfia stoppt den TV 1848 nicht

Drei Spiele sind es noch, drei Punkte beträgt der Vorsprung des TV 1848. Auch Welfia konnte den Tabellenführer nun nicht stoppen. Der "18" setzte sich klar mit 36:25 (17:11) durch.

Damit ist der Aufstieg in die Landesliga vor der vierwöchigen Osterpause so gut wie fix. Dass der Traditionsverein noch zwei Spiele verliert, ist so wahrscheinlich wie ein Vulkanausbruch am Rheydter Müllberg.

Welfia hatte kaum eine Chance für die Überraschung zu sorgen. Nach dem 3:3 baute der "18" seine Führung Tor um Tor aus und siegte ungefährdet. Jan Stapper (8) und Jonas Habrich (7) waren die erfolgreichsten Torschützen des Tabellenführers. Gegen Ende kam allerdings etwas Hektik rein, denn die Schiedsrichter hielten lange eine großzügige Linie. "Sie hätten mehr durchgreifen müssen, auf beiden Seiten", sagte "18"-Trainer Stefan Klappsing.

Die SG Rurtal-Hetzerath ist die einzige Mannschaft, die den Tabellenführer zumindest rein rechnerisch noch abfangen kann. Der HSV Rheydt II verlor bei Rurtal deutlich 20:34. Zur Pause hatte der HSV noch 13:11 geführt. "Bis zur 40. Minute war das sehr gut", sagte Trainer Marcus Waerder. Weil aber schon vor dem Spiel zu viele Spieler ausfielen und nach 20 Minuten auch noch Tobias Kanehl mit einer Kieferverletzung ins Krankenhaus musste, spielte Rheydt mit sechs Spielern durch — die Quittung war die Klatsche. Philip Otten (7) und Stefan Braun (7) trafen für den HSV.

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Einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf hat der TV Geistenbeck II gelandet. Beim Tabellenletzten SG Wickrath-Beckrath II siegte Geistenbeck 27:23 (13:7) und hat nun zwei Zähler Vorsprung vor Erkelenz II, das gegen den ATV Biesel 25:33 (12:18) verlor. Kurios: Die Abstiegssorgen werden Geistenbeck wohl bis Saisonende begleiten, die Mannschaft stand aber nie auf einem Abstiegsplatz. Wickrath-Beckrath II ist hingegen nun auch theoretisch abgestiegen.

Der TV Korschenbroich III gewann gegen die HG Kaarst/Büttgen knapp 31:30 (13:15). Der TVK war im Angriff zu unkreativ und in der Abwehr zu schläfrig. Erst nach dem Wechsel trumpfte der TVK-Rückraum auf und warf den knappen Sieg heraus. Borussia II gewann beim TuS Grevenbroich 36:34 (17:15). Jan Barendsma (9) und Dirk Henatsch (8) warfen die meisten Tore.

(angr)