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Handball: Angermund liegt der Turnerschaft nicht

Handball : Angermund liegt der Turnerschaft nicht

Die Verbandsliga-Handballer verlieren ihr Heimspiel gegen den TV Angermund knapp 29:30. Ersatzgeschwächt findet das Team von Trainer Ljubomir Cutura nicht zu gewohnter Form. Der TV Korschenbroich II trennt sich 25:25 von Hüls.

In dieser Saison ist die Turnerschaft Lürrip bekannt dafür, den Blutdruck der Zuschauer öfter mal bis zum Schluss zu strapazieren. Fünf Partien endeten bislang mit nur einem Tor Unterschied. Alle zugunsten der Mannschaft von Trainer Ljubomir Cutura. Bis zum vergangenen Wochenende. Da war der TV Angermund zu Gast – und siegte 30:29. "Es ist einige Male gutgegangen, diesmal hat es halt nicht geklappt", sagte Lürrips Handballwart Robert Dreßen.

Vor dem Spiel meldeten sich Oliver Schilling, Yannek Wagenblast und Michael Altwickler bei Cutura ab. René Vaziri war nach langer Verletzungspause ebenfalls noch nicht einsatzbereit. Das vorhandene Spielerkontingent wollte sich davon aber nicht beeindrucken lassen und schwor sich auf Angermund ein.

Es wurde ein Kampfspiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Doch weder Lürrip noch die Gäste vermochten sich abzusetzen. Die Führung wechselte immer wieder hin und her. Zur Pause stand eine 18:17-Führung. Die Angermunder stellten sich im zweiten Durchgang besser auf Robert Bosnjak ein, der nach acht Toren im ersten Durchgang nur noch auf zwei weitere Treffer kam – im Gegensatz zum Halblinken der Gäste. "Da waren wir zu passiv. Der hat bestimmt 14 Tore geworfen", sagte Dreßen.

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Generell zeigten die Gäste eine sehr disziplinierte Leistung und verließen am Ende die Halle als Sieger. Es war die zweite Pleite der Cutura-Mannschaft in dieser Saison gegen die Düsseldorfer.

Nach zuletzt 119 Toren in drei Spielen ist die Tormaschine der Verbandsliga in Form des TV Korschenbroich II gegen Hüls ins Stocken gekommen. Das Team von Spielertrainer Bodo Leckelt kam gegen den Tabellenzwölften nicht über ein 25:25 hinaus. Zwar ging Korschenbroich als klarer Favorit ins Spiel, doch warnte Leckelt bereits vor der Partie vor dem Gegner: "Hüls will in der Liga bleiben. Die haben einen stärkeren Kader, als es die Tabelle zeigt." Der Routinier sollte recht behalten, denn die Gäste wehrten sich mit aller Kraft.

Wie im Hinspiel entwickelte sich so zunehmend ein Spiel auf Augenhöhe. Die Hausherren taten sich gegen den kompakten Defensivverbund der Hülser schwer und so vermochte es die Leckelt-Mannschaft nicht, sich abzusetzen. Es blieb spannend bis zum Schluss und ähnelte dem Hinspiel mit fortlaufender Spieldauer. Damals gewannen die Korschenbroicher 26:25 in letzter Minute. Der Siegtreffer blieb den Gastgebern dieses Mal allerdings verwehrt und so jubelte am Ende nur Hüls über einen Punkt gegen den Abstieg.

(rüb)