Wolfpack nach dem Umbruch Zum Oberliga-Auftakt zeigen sich noch Baustellen

American Football · Nach dem Umbruch im Sommer verliert das Gladbacher Wolfpack seinen Liga-Auftakt gegen die Kachtenhausen White Hawks. Insbesondere den Start verpatzt die Mannschaft.

Gegen die White Hawks verlor das Wolfpack den Auftakt.

Gegen die White Hawks verlor das Wolfpack den Auftakt.

Foto: Egon Penner

Über insgesamt 400 Kilometer an Wegstrecke legte das Mönchengladbacher Wolfpack zurück, um dann am Ende mit einer 7:21-Niederlage vom Aufsteiger Kachtenhausen White Hawks zurückzukehren. Das erste Spiel ist immer das schwerste, das bewahrheite sich zum Oberliga-Auftakt auch für Headcoach Phil Scales und das Wolfpack. Man wusste zwar, dass sich die Mannschaft aus Ostwestfalen mit erfahrenen Spielern verstärkt hatte und der eigene Leistungsstand nach dem personellen Umbruch ebenfalls kaum bekannt war, dennoch dürfte sich das Wolfpack den Auftakt anders vorgestellt haben. Ursache für die Pleite war vermutlich die Schlafmützigkeit zu Beginn der Partie: Gleich die ersten beiden Ballbesitzphasen der White Hawks führten zu zwei Touchdowns und einem 0:14-Rückstand für das Wolfpack.

Kurz vor der Pause erzielte dann auch das Wolfsrudel den ersten Touchdown, dem das Schiedsrichtergespann aber die Anerkennung versagte. Für Scales war die Entscheidung nicht nachzuvollziehen. Er nutzte die Pause, um sein Team neu einzustellen.

Im zweiten Spielabschnitt ging es genauso weiter, wie das zweite Viertel endete: Gladbach stand kurz vor dem Erreichen der Endzone, verpasste aber den entscheidenden Spielzug über die Goalline. Im letzten Viertel war es ein abgefangener Pass, der die Entscheidung durch den dritten Touchdown der Gastgeber brachte. Im Anschluss blieb dem Wolfpack erneut ein Touchdown verwehrt.

In einem weiteren Angriff ging Trainer Sclaes bei einem vierten Versuch dann All-in – sein Team stand einen Meter vor der Endzone. Mit einem Tush Push, schoben die Mitspieler ihren Quarterback Jason Scales in die Endzone. Niklas Schützendorf verwandelte den Extrapunkt zum Endstand von 7:21.

Phil Scales war anschließend dennoch enttäuscht. „Kachtenhausen hat viele gute Spieler mit viel Erfahrung und heute ein exzellentes Gamecoaching. Sie haben einen verdienten Sieg errungen. Ich bin etwas unzufrieden wegen der Fehler, die auf unserer Seite des Balls gemacht wurden. Besonders die ersten beiden Angriffen, bei denen sich unsere Defense noch im Tiefschlaf befand“, so der Cheftrainer. „Man merkt den Wegfall gestandener Spieler. Die neuen und jungen Spieler brauchen im Umbruch noch ihre Zeit durch Spielpraxis, um sich zu integrieren. Aber wir haben den Grundstein für die Zukunft gelegt.“

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort