Lokalsport: 4:2 - der Gladbacher HTC bliebt definitiv in Liga zwei

Lokalsport : 4:2 - der Gladbacher HTC bliebt definitiv in Liga zwei

Auch den Damen des Klubs gelingt ein wichtiger Sieg.

An der Holter Sportstätten gab es gestern großen Jubel. Der Gladbacher HTC hat im vorletzten Heimspiel in der Zweiten Bundesliga die Klasse gesichert. Durch den 4:2 (2:0)-Sieg über Klipper Hamburg vor knapp 500 Zuschauern ist der GHTC auch künftig zweitklassig. Am Samstag hatte es ein 0:2 (0:1) bei Blau-Weiß Köln gegeben, das aber letztlich keinen Ausschlag hatte.

Die Verantwortlichen des GHTC mussten gestern nach Spielschluss erst einmal tief durchatmen. Denn auch der dritte Saisonsieg stand lange auf der Kippe. Die Gladbacher führten durch Tore von Felix Krause (Strafecke/8. Minute) und Paul Tenckhoff (24.) lange mit 2:0, ehe der Gast aus der Hansestadt im Schlussviertel ausgleichen konnte. Doch mit einem großen Kraftakt und einer Ecke von Rückkehrer Niklas Braun (59.) waren die Gladbacher dann doch wieder obenauf. Dass Elias Trueson drei Sekunden vor Schluss noch den vierten GHTC-Treffer erzielte, ging in der schwarz-roten Jubeltraube unter. Trainer Marcus Reifenberg fiel ein Stein vom Herzen: "Jetzt können wir endlich einen Strich darunter machen und müssen in den nächsten Wochen die richtigen Schlüsse ziehen."

Für sein Team hatte der Coach, der seit einem halben Jahr im Amt ist, ein Lob und einen Tadel parat: "Wir haben heute bewusst etwas defensiver bekommen. Das haben die Jungs sehr gut umgesetzt. Entsprechend war die 2:0-Pausenführung auch verdient. In der zweiten Halbzeit waren wir leider weniger klar in unseren Aktionen und haben es so unnötig spannend gemacht."

In Köln legten die Gladbacher am Samstag einen beherzten Auftritt hin, belohnten sich vor dem Tor aber nicht. Zudem gab es etliche Schiedsrichter-Entscheidungen, die nicht zu GHTC-Gunsten ausfielen. Das wollte Reifenberg aber nicht als Grund gelten lassen: "Wir hatten nach Spielschluss Redebedarf mit den Schiedsrichtern, aber letztlich hatten wir im Spiel genug Situationen, wo wir Tore hätten machen müssen. Von daher brauchen wir uns auch nicht zu beschweren."

Auch die Damen des Gladbacher HTC hatten gestern Grund zur Freude. Beim Düsseldorfer SC setzten sie sich 3:0 (1:0) und haben sich wieder etwas mehr an die Nichtabstiegsplätze herangearbeitet. In der Landeshauptstadt zählte Trainer Achim Krauß 20 Torschüsse für sein Team. "Wir hatten mindestens 20 Gelegenheiten vor dem Tor. Leider sind wir vor dem Tor aber nicht clever und abgebrüht genug. Wenigstens haben wir drei Mal getroffen", sagte er. Im Tor musste der Coach gestern improvisieren. Wie die Torhüterinnen Yvonne Rütten und Katharina Schäfer nicht zur Verfügung standen, spielte Feldspielerin Laura Cholewa im Tor. Für Gladbach trafen Christine Fingerhuth, Charlotte Lang und Laura Kandt.

(knü)
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