2. Bundesliga: TuS Wickrath darf weiter hoffen

Faustball : Wickraths Faustballer feiern wichtigen Heimsieg

Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten TSV Bardowick fährt der TuS wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ein. Ob der aktuelle sechste Rang aber am Ende reichen wird, ist noch offen.

Der Heimspieltag des TuS Wickrath in der 2. Bundesliga lief wie erhofft und erwartet: Zunächst gab es gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, den TSV Bardowick, einen klaren 3:0 (11:5, 11:7, 11:8)-Sieg, der erhofft war, dann eine ebenso klare 0:3 (5:11, 7:11, 5:11)-Niederlage gegen den Tabellendritten Leichlinger TV, die erwartet war.

Die schmerzte aber aufgrund des Sieges zuvor nicht allzu sehr, denn mit dem Erfolg gegen Bardowick hat sich der TuS um zwei Punkte vor den letzten drei Teams der Tabelle abgesetzt. Nach oben geht bei sechs Zählern Rückstand wohl nichts mehr, so dass die Wickrather hoffen müssen, Rang sechs zu behalten und dass dieser am Ende auch reicht. „Wenn es katastrophal schlecht laufen sollte, können bei uns auch die letzten vier Mannschaften absteigen“, sagte TuS-Trainer Lutz Schaper. „Das hängt davon ab, wie viele Teams aus der Bundesliga in unsere Staffel absteigen und wer bei uns aufsteigt.“ Punkten sollten die Wickrather auch in jedem Fall weiter, sie spielen auch noch einmal gegen den Ohligser TV, der hinter ihnen steht.

Das ist derzeit aber noch graue Theorie. So freute sich Schaper einstweilen über die „Big Points“ gegen Bardowick. „Da hat im Angriff, wo wir uns schon mal schwer getan haben, und in der Abwehr alles geklappt“, sagte Schaper, der sich auch auf die Leistung seines Sohnes Tobias verlassen konnte. „Er ist ja gerade erst 18 geworden, da fehlten ihm am Anfang der Saison noch die Routine und die Erfahrung“, sagte der Vater und ergänzte: „Diesmal lief es auch für ihn deutlich besser.“ Gegen Leichlingen war dann aber nichts zu machen. „Es fing eigentlich gut an, aber dann kamen wieder die alten Fehler dazu“, monierte Lutz Schaper, der aber auch zugab: „Ich habe ein bisschen durchgewechselt, damit alle Spieler Einsatzzeit bekommen. Das hat vielleicht für ein bisschen Unruhe gesorgt.“

Mehr von RP ONLINE