2. Bundesliga: Rückstand des GHTC auf die Spitze wird größer

Hockey : Unentschieden vermiest dem GHTC etwas die Stimmung

Traditionell zum Jahresausklang lädt der GHTC seine Fans ein. Das sorgt für eine volle Halle an den Holter Sportstätten, doch zwei späte Treffer des Bundesliga-Absteigers Kahlenberger HTC schocken Zuschauer und Verantwortliche. Damit ist der Rückstand auf die Spitze größer geworden.

So voll war die Halle an den Holter Sportstätten schon lange nicht mehr. Beim letzten Zweitliga-Spiel des Jahres hatte der Gladbacher HTC wieder ein beeindruckendes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Die rot-schwarze Stimmung war daher einmal mehr prächtig. Nur eines vermieste die Stimmung deutlich spürbar: Nach 60 Minuten schaffte der GHTC im Spiel gegen den Erstliga-Absteiger Kahlenberger HTC lediglich ein 3:3 (2:1), wodurch der Rückstand im Aufstiegskampf gegenüber SW Köln auf drei Punkte angewachsen ist.

Dabei lief zunächst viel nach Plan. Spielerisch hatte der Gastgeber die Partie gegen die Mülheimer gut im Griff und führte zwar knapp, aber verdient zur Pause 2:1 und eine Viertelstunde vor Schluss 3:1. Doch es sollte bei den Toren von Niklas Braun (2) und Ben Böke bleiben. „Danach lassen wir ein paar gute Chancen aus, und sind dafür letztlich dann auch bestraft worden“, ärgerte sich Gladbachs Trainer Marcus Küppers, der die Qualität der „letzten Pässe“ bemängelte.

Solange der Gegner keine Tore schoss, war das nicht weiter schlimm, doch in der Crunch-Time schockte Kahlenberg die volle Halle mit zwei späten Treffern (55./59. Minuten) zum Ausgleich. In den letzten 60 Sekunden hatte der GHTC noch zwei klare Möglichkeiten, aber sowohl David Franco, als auch Elias Trueson scheiterten an Mülheims starkem Torhüter Krischan Schliemann, was ein Spiegelbild des Abends war. Küppers richtete seinen Blick danach schon wieder nach vorne: „Wir müssen uns nach der Weihnachtspause unbedingt wieder auf unsere Stärken besinnen.“ Viel Zeit bleibt nicht. Schon am 6. Januar geht es mit dem Spiel beim THC Bergisch Gladbach weiter.