2. Bundesliga: Heimspieltag für den TuS

Faustball : Ein Sieg ist für Wickrath Pflicht

Im Zweitliga-Abstiegskampf empfangen die Faustballer am Samstag bei ihrem Heimspieltag den direkten Konkurrenten Bardowick und einen der Aufstiegsfavoriten Leichlingen. Alle Spieler haben ihre „Wehwehchen“ auskuriert, sagt TuS-Trainer Lutz Schaper.

Mit zwei Niederlagen, einem 0:3 gegen den Tabellenführer TV Brettorf II und einem 1:3 gegen die SG Coesfeld (derzeit Rang fünf) war der TuS Wickrath in die Winterpause der Zweiten Bundesliga gegangen – das bedeutete Tabellenplatz sieben bei neun Mannschaften. Ob dieser Rang am Saisonende zum Klassenerhalt für den Aufsteiger reicht, hängt allerdings auch davon ab, was in den Ersten Ligen passiert. Je nachdem in welche Zweitliga-Staffeln die dortigen Absteiger einsortiert werden, können aus den zwei Mannschaften, die in jedem Fall aus der Zweiten Liga absteigen, auch drei werden.

Der TuS Wickrath hat aber direkte Tuchfühlung zum Tabellensechsten, TSV Bardowick. Beide Teams haben sechs Pluspunkte, ebenso der Achte, TuS Empelde. Entscheidend über die derzeitigen Tabellenplatzierungen sind daher die Satz-Verhältnisse. Dort liegt Bardowick mit 17:30 vor Wickrath (15:31) und Elmpede (14:32). „Wir hängen mitten im Abstiegskampf, weil wir vor der Pause nicht so gut gespielt haben wie gehofft“, sagt TuS-Trainer Lutz Schaper. Immerhin haben die Wickrather am Samstag ab 15.30 Uhr einen Heimspieltag, und einer der beiden Gegner ist Bardowick. „Wenn wir drinbleiben wollen, ist das natürlich ein Pflichtsieg“, sagt Schaper mit Blick auf den Kontrahenten, den man Anfang Dezember beim Spieltag in Leichlingen knapp 3:2 (11:9, 9:11, 11:8, 6:11, 11:8) besiegen konnte.

Damals wie nun am Samstag der zweite Gegner der beiden Teams wird der Leichlinger TV sein, der derzeitige Tabellendritte, gegen den Wickrath Anfang Dezember klar 0:3 (6:11, 10:12, 8:11) verlor. „Ich denke, das wird diesmal eine ähnlich klare Angelegenheit“, meint Schaper. „Leichlingen zählt zu den Aufstiegsfavoriten. Für uns geht es erst einmal allein um das Spiel gegen Bardowick.“ Das ist auch das erste Spiel des Tages.

Für beide Partien hat der TuS-Trainer immerhin alle Spieler an Bord, in der Winterpause konnten alle Akteure „ihre Wehwehchen auskurieren“, sagt Schaper. Wie genau es bei einem doch recht körperkontaktlosen Spiel wie Faustball zu „Wehwehchen“ kommt, erklärt der Trainer plausibel: „Vom Schlagen gibt es schon mal Schulterprobleme, und beim Blocken krachen ab und an mal die Fäuste gegeneinander. Da kann dann die Hand umknicken oder eine Prellung passieren.“

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