1. FC will die erfolgreiche Nachwuchsarbeit fortführen.

FUSSBALL : FC muss Jugendarbeit mit neuem Personal bestreiten

Emil Neunkirchen, Frank Renner und Rolf Straßburger sind weg. Ihr Werk war erfolgreich – sechs A-Junioren schafften den Sprung.

Acht Jahre haben sie die Strukturen der Jugendabteilung auf- und ausgebaut. Nun endet die erfolgreiche Arbeit des Jugendvorstands des 1. FC Mönchengladbach. Frank Renner und Rolf Straßburger werden nicht mehr zur Verfügung stehen. Eng verbunden mit diesem Duo war Chef-Jugendtrainer Emil Neunkirchen, der schon vor einigen Wochen sein Amt aus persönlichen Gründen niederlegte.

Für den FC, der einer der ältesten Klubs im Westdeutschen Fußballverband ist, war es eine besonders erfolgreiche Zeit. Drei Jahre spielten A- und B-Jugend in der höchsten deutschen Jugendspielklasse, in der Bundesliga. Jedes Jahr spielten die Jugendmannschaften in der Niederrheinliga. In den vergangenen drei Jahren ersparte man sich mit guten Platzierungen auch die Qualifikationsspiele.

Gemeinsam mit Neunkirchen, der erst vor einigen Wochen aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist, wurde hervorragende, leistungsorientierte Jugendarbeit geleistet. Durch optimale Besetzung der einzelnen Mannschaften mit Trainer, Co Trainer und talentierten Spielern hat man es geschafft, mit den Leistungszentren der Bundesligisten aus dem Mönchengladbacher Umfeld mitzuhalten, wo dann viele Spieler aus dem Westend ihr Glück bei den Bundesligisten suchten.

Robin Wolf gehörte zu den A-Junioren, die im Landesligakader des 1. FC aushalfen. Foto: Fupa.net

Besonders stolz ist der nun ausscheidende Jugendvorstand darauf, dass in diesem Jahr sechs A-Junioren noch nebenbei die Landesligamannschaft erfolgreich unterstützten – unter anderem Robin Wolf, der in neun Einsätzen zweimal traf und zwei Tore vorbereitete, oder Marcel Schulz, der in 14 Spielen viermal traf, oder Semih Zeriner, dem ein Tor und vier Vorlagen in zehn Einsätzen gelangen. Alle eingesetzten A-Junioren sollen auch zum Landesligakader in der kommenden Saison gehören. Der Leistungsgedanke, die Förderung jedes einzelnen Spielers im fußballerischen Bereich wie auch die positive Entwicklung der sozialen und menschlichen Kompetenz waren immer Ziel des ausscheidenden Jugendvorstandes.

„Entscheidend in diesen Jahren war immer die Arbeit der Trainer, die den Grundstein für eine erfolgreiche Saison und leistungsfähige Teams gelegt haben. Ihnen gilt besonderen Dank für jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit, und man kann nur stolz sein über viele Jahre Teil dieser Gemeinschaft gewesen sein zu dürfen. Dem neuen Leitungsteam wünschen wir alles Gute, damit die erfolgreiche Arbeit in den nächsten Jahren fortgeführt werden kann“, sagt Jugendobmann Straßburger.