1. FC Mönchengladbach verliert Trainer Benedict Weeks am Saisonende

Fußball-Landesliga : FC strebt weiter den maximalen Erfolg an

Benedict Weeks und sein Trainer-Team sehen beim FC langfristig nicht die beste Perspektive, die Saison-Ziele des Klubs aber trotz des Abgangs am Saisonende auch nicht in Gefahr. Nun geht es gegen Schlusslicht DSC. Die SpVg. Odenkirchen ist froh, auswärts zu spielen, der VfL Jüchen kämpft weiter um den Klassenerhalt.

Die Nachricht, dass der 1. FC Mönchengladbach zum Saisonende sein gesamtes Trainer-Team verlieren würde, kam überraschend. Insbesondere, weil es sportlich extrem gut läuft. Die Westender haben als Tabellendritter alle Chancen, in die Oberliga aufzusteigen. Aber die Ziele, die Benedict Weeks mit seinem Trainerstab verfolgt, passen nicht zu dem, was der Verein bieten kann. Vermutlich sind es nicht nur finanzielle Aspekte, sondern betreffen auch die Rahmenbedingungen, die für ein sportlich ambitioniertes Wirken erforderlich sind. „Ich hätte gerne mit meinem Trainer-Team und der Mannschaft weitergearbeitet“, sagt Weeks. „Durch die Erfolge sind wir sehr eng zusammengewachsen. Schade, dass wir das nicht fortsetzen können.“

Wer die Nachfolge von Weeks antreten wird, steht noch nicht fest. Auch ist noch nicht klar, wie der Kader für die kommende Saison aussehen wird. Klar ist nur, dass die Mannschaft weiterhin den maximalen Erfolg anstrebt. Die Konzentration gilt den restlichen Spielen, die so erfolgreich wie möglich beendet werden sollen. „Die Situation hat keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und den Willen zu gewinnen“, sagt Weeks. „Ich kenne meine Spieler teilweise schon aus dem Junioren-Bereich. Die haben alle einen guten Charakter und sind heiß darauf, alles zu zeigen.“ Die Mannschaft wurde bereits vor dem Spiel beim FC Remscheid informiert. Wie Weeks erwartet hatte, gewann der FC nach einer konzentrierten Leistung 3:1.

Gedanken daran, wo Weeks demnächst als Trainer tätig sein wird, verschwendet er nicht. Auch die Zukunft der meisten Spieler ist noch ungeklärt. „Wir konzentrieren uns auf das Hier und Jetzt. Wie es nach der Saison weitergehen wird, klären wir rechtzeitig.“ Vor der Brust haben die Gladbacher die Aufgabe gegen DSC Düsseldorf. Und die wird nicht leicht, weil die Gäste als Tabellenletzter sicherlich versuchen werden, vor Ostern nochmals zu punkten. „Wir haben in Düsseldorf gegen eine gute Mannschaft gewonnen, weil wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht haben“, sagt Weeks. „Das Ergebnis spiegelte aber nicht die Leistungen beider Mannschaften wider.“ Damit es am Ende kein böses Erwachen gibt, erwartet Weeks von seinem Team ein seriöses Auftreten. Die Chancen, die sich ergeben, sollen genutzt werden. Wie schwer es auch gegen Teams aus dem Tabellenkeller sein kann, hatte der FC zuletzt gegen den VfL Jüchen beim knappen 2:1 erlebt. Verzichten muss er voraussichtlich auf David Godlevski und Robin Wolf.

Der VfL Jüchen steht durch das 6:1 beim DSC mal wieder nicht auf einem Abstiegsrang. Dies kann sich aber schnell wieder ändern. Um aus eigener Kraft, den Klassenverbleib zu schaffen, helfen nur Siege. Im Heimspiel gegen Teutonia St. Tönis (6.) soll der nächste Dreier eingefahren werden.

Die SpVg. Odenkirchen hat offensichtlich eine „Heimphopie“ entwickelt. In diesem Jahr gingen alle Heimspiele verloren. Daher „freut“ sich Trainer Jörg Pufahl, dass es am Sonntag zum VSF Amern (5.) geht. Auf fremden Plätzen gab es in diesem Jahr nur Siege.

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